Schlagwort-Archive: Tilda Swinton

Meinung: Media Monday #217

Diesen Montag bin ich wieder etwas frischer, denn am WE wurde eigentlich nur gegammelt, ein Podcast aufgenommen und in der Sonne gelegen. Demnach kann mich nicht mal der Regen schocken und ich stürze mich direkt in den Media Monday #217!


1. Peter Jackson’s THE LOVELY BONES (in Deutschland IN MEINEM HIMMEL) musste ich abbrechen, denn der Ansatz, ein todernstes Thema (Kindesmissbrauch) im nie endenden, heuchlerischen CGI-Kitsch zu ertränken, hat mich regelrecht angewidert. Ich bin  mir ziemlich sicher, dass Jackson nichts guckbares mehr machen wird – der (berechtigte) Erfolg von HERR DER RINGE hat ihn einfach zu weit in den Gigantismus abdriften lassen.

2. Wenn ich doch nur bedeutend mehr Zeit hätte, würde ich jeden Tag meine Freunde treffen (die natürlich auch mehr Zeit haben müssten), jeden Tag irgendeine Form von Sport treiben (Surfen, Skaten, Laufen, Pumpen und alles was ich sonst noch so probieren will), jeden Film der mich interessiert direkt im Kino gucken (dafür müsste ich auch mehr Geld haben), überhaupt jeden Tag nen Film und ein paar Serien-Episoden schauen, außerdem immer direkt drüber schreiben und das in den Blog knallen, der dann auch anders aussehen würde, weil ich mich in Webdesign einarbeiten und mein eigenes WP-Theme schreiben würde. Da das nicht reicht, würde ich mein großes Hobby – das Auflegen – wieder richtig zum glühen bringen und jeden Tag die realen und virtuellen Schallplatten kreisen lassen. Viel vor, mir wird nicht langweilig – im echten Leben reicht es immerhin dazu, wenigstens eine dieser Aktivitäten pro Tag in den Feierabend zu quetschenMeinung: Media Monday #217 weiterlesen

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Meinung: Media Monday #188

Mal wieder ist Media Monday, diese Woche bin ich wieder früher dran – es lebe die Mittagspause! Auf geht es.


1. Was war der größte Fehlgriff, die größte Enttäuschung in punkto Film/Serie/Buch, an die du dich erinnern kannst? Das ist wirklich schwer zu sagen, denn ich habe schon viel Mist gesehen, allerdings war es oft auch zu erwarten, dass mich nicht unbedingt ein Meisterwerk erwarten sollte. Ich schätze mal die Top 3 meiner gesehenen Filmflops sind TOY BOY mit Ashton Kutscher, HOUSEBROKEN mit Danny DeVito und MEINE FRAU, DIE SPARTANER UND ICH (stellvertretend für jede beliebige Friedberg & Seltzer Spoof-Comedy). Meinung: Media Monday #188 weiterlesen

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In eigener Sache: Enough Talk! Podcast #003 – Snowpiercer (2014)


Trailer © by Ascot Elite Home Entertainment


Wir bleiben unserem Crush auf Dystopien treu und besprechen den US-koreanischen Sci-Fi-Drama-Dystopie-Gesellschaftskritik-Action-Trash SNOWPIERCER, den ich schon wieder bereits kannte und René schon wieder ebenso gut findet. Faschismus, gekonnte Inszenierung, Stilbrüche, visuelles Design, etc. – all dies besprechen wir in etwa 2h Laufzeit.

Zu finden ist das ganze als Episode auf unserem Podcast-Blog.


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Have Fun!

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Film: The Zero Theorem (2014)


Trailer © by Concorde Film


Fakten
Jahr: 2014
Genre: Dystopie, Science-Fiction
Regie: Terry Gilliam
Drehbuch: Pat Rushin
Besetzung: Christoph Waltz, Lucas Hedges, Mélanie Thierry, David Thewlis, Peter Stormare, Matt Damon, Tilda Swinton
Kamera: Nicola Pecorini
Musik: George Fenton
Schnitt: Mick Audsley


Review
Die Zeiten ändern sich: die uns umgebende Technik ist seit Jahrzehnten in rasantem Wandel, die daraus entstehenden Gefahren, Möglichkeiten und Ungewissheiten eilen der Technologie als (Un-)heil bringender Bote voraus, Euphorie und Ängste der Menschen schwingen äquivalent in Resonanz mit dem neusten heißen Scheiß und die Science-Fiction spinnt dies seit jeher in extreme Szenarien weiter. Und da alles, immer, überall in so schneller Veränderung ist, gilt natürlich: Auch die Zukunftsvisionen ändern sich mit der Zeit.
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Film: Broken Flowers (2005)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by STUDIOCANAL


Fakten
Jahr: 2009
Genre: Drama, Roadmovie
Regie: Jim Jarmusch
Drehbuch: Jim Jarmusch
Besetzung: Bill MurrayHeather Simms, Jessica Lange, Sharon Stone, Jeffrey Wright, Alexis Dziena, Frances Conroy, Chloë Sevigny, Tilda Swinton, Larry Fessenden
Kamera: Frederick Elmes
Musik: Mulatu Astatke
Schnitt: Jay Rabinowitz


Review
On the road to nowhere und irgendwo unterwegs auch noch falsch abgebogen. So, oder so ähnlich beschreibt sich wohl in etwa das Stadium, in dem Bill Murray als Don Johnston in BROKEN FLOWERS vor sich hin existiert. Er macht den Anschein eines alternden Playboys (“You never had any trouble, getting to know some interesting women” sagt sein Nachbar Winston im Nebensatz), der völlig den Faden im Leben verloren hat – in verschiedensten Variationen des gleichen Jogginganzuges vegetiert er auf seinem Sofa vor sich hin, guckt alte Filme ohne sie wahrzunehmen und wird nicht einmal aus der Bahn geworfen, als seine aktuelle Freundin ihn unerwartet verlässt. Im Gegenteil: es scheint ihn völlig kalt zu lassen. Film: Broken Flowers (2005) weiterlesen

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