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LP: Hauschka – The Prepared Piano, 10th Anniversary Edition (2015)

Titelbild © by Karaoke Kalk



Quelle: NPR Music YouTube-Kanal


THE PREPARED PIANO war 2005 die zweite LP des großartigen experimental/kreativ-Komponisten Hauschka und stellt für mich in gewisser Weise die Basis seines völlig einzigartigen Trademark-Sounds dar- 10 Jahre später kam das Album mit einigen Bonus-Tracks als Jubiläums-Edition raus.

Wie der Name schon sagt entspringen die verspielten, hypnotischen Klangwelten seiner Kreation des “präparierten Pianos” (muss man unbedingt mal Live sehen, was der begnadete Musiker da an Modifikation betreibt, deswegen habe ich oben mal ein Video eingebettet) und wenn man nicht aktiv dran denkt, erscheint es fast unmöglich, dass hier nur ein Flügel, allerlei Gegenstände und Effekt-Einheiten zum Einsatz kamen.

Musik zum eintauchen, zurücklehnen und wegschweben. LP: Hauschka – The Prepared Piano, 10th Anniversary Edition (2015) weiterlesen

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LP: Clarity – Infinite (2014)


Quelle: SamuraiMusicTV YouTube-Kanal


Nachdem ich dieses großartige Album, auf dem Clarity sich irgendwo zwischen reduziertem Drum & Bass im Autonomic/Samurai/ASC-Style, Ambient und Electronica austobt, nun schon etwas zwei Jahre lang immer mal wieder höre, wird es (wie bei so vielen anderen EPs und LPs eigentlich auch) wohl langsam mal Zeit das Teil hier in den Blog zu schmeißen. INFINITE ist verträumt-spacige Musik, die (ganz dem Titel nach) wie “endlose Weite” klingt und eindrucksvoll beweist, in was für eine interessante Richtung sich Drum & Bass in den 10er Jahren abseits der Brüllaffen/Teilefresser-Dancefloors entwickelt hat. Kristallklar produziert und gut zum Chillen, aber dennoch energetisch!

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LP: Brood Ma – Daze (2016)


Quelle: Voneuen YouTube-Kanal


Mein aktueller Spleen für abstrakt-abgedrehten Sound setzt sich nach Lotic, Rustie und Oneohtrix fort. Brood Ma ist neu auf Tri Angle gesigned und liefert mit DAZE ein dreißigminütiges Etwas, das sich wirklich jeglicher Beschreibung entzieht. Ich weiß nicht, ob es sich um Album, EP, Mixtape oder kontinuierlichen Live-Edit handelt. Wirklich nicht. Eine halbe Stunde fließen abstrakte Sounds ineinander, stolpern, purzeln, rappeln sich wieder auf und wählen im Fortlauf immer den am wenigsten erwarteten Weg – perfekte Metamorphose von Punkt A nach Punkt B. Klingt irgendwie industriell, irgendwie Electronica, ganz gewiß aber sperrig und ziemlich geil. Pflicht: Laut hören und nichts anderes dabei tun, sonst wirkt es nur halb.

Bitte einsteigen, Raumschiff hebt ab. LP: Brood Ma – Daze (2016) weiterlesen

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