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LP: Dark Sky – Othoma (2017)

Titelbild © by Monkeytown Records



Quelle: ELECTRONIC / INDIE MUSIC NEWS YouTube-Kanal


Dark Sky sind nach dem 2014er IMAGIN mit einem neuen Album zurück und sie sind better-than-ever. OTHOMA heißt der neue, wieder auf Modeselektor’s Monkeytown-Label erschienene Kracher und stellt sich, nach mehrmaligem hören und dem damit eihergehenden tieferen Eintauchen in die erschaffenen Klangwelten, im Gesamtbild vor allem als Brückenschlag zwischen verschiedenen Stilen dar.

Der klassische Dark Sky Sound bleibt dabei immer vordergründig präsent, die vielschichtigen Flächen hinter den Beats sind jedoch (noch) verträumter als zuvor geworden. Auf Tuchfühlung mit dem aktuellen Synthwave-Revival, aber nie auch nur mit einem ganzen Fuß in diesem Genre, frickeln die zwei Beat-Bastler komplexe Titel, in denen auch beim x-ten Hören noch neue Elemente im runden Gesamtbild zu entdecken sind.  LP: Dark Sky – Othoma (2017) weiterlesen

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LP: Hauschka – The Prepared Piano, 10th Anniversary Edition (2015)

Titelbild © by Karaoke Kalk



Quelle: NPR Music YouTube-Kanal


THE PREPARED PIANO war 2005 die zweite LP des großartigen experimental/kreativ-Komponisten Hauschka und stellt für mich in gewisser Weise die Basis seines völlig einzigartigen Trademark-Sounds dar- 10 Jahre später kam das Album mit einigen Bonus-Tracks als Jubiläums-Edition raus.

Wie der Name schon sagt entspringen die verspielten, hypnotischen Klangwelten seiner Kreation des “präparierten Pianos” (muss man unbedingt mal Live sehen, was der begnadete Musiker da an Modifikation betreibt, deswegen habe ich oben mal ein Video eingebettet) und wenn man nicht aktiv dran denkt, erscheint es fast unmöglich, dass hier nur ein Flügel, allerlei Gegenstände und Effekt-Einheiten zum Einsatz kamen.

Musik zum eintauchen, zurücklehnen und wegschweben.  LP: Hauschka – The Prepared Piano, 10th Anniversary Edition (2015) weiterlesen

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LP: Tony Lakatos – I Get Along With You Very Well (2003)

Titelbild © by Skip Records


Auf den Herrn Lakatos bin ich irgendwann mal über eine Ausstrahlung im Radio gekommen – muss NDR- oder Dradio-Kultur gewesen sein, denn wenn überhaupt (ausschließlich im Auto) mal das Radio läuft, dann ganz sicher nicht die übliche Hirnzellen-Massaker-Plärr-Pop-Folter oder das hängengebliebene Früh-90er abgefeier, wie man es auf ca. allen anderen Sendern findet. Sowas kommt mir nicht ins Ohr, dafür stehe ich mit meinem Namen

Sei es drum, ich höre ja – ohne auch nur den Hauch einer Ahnung davon, oder gar Überblick über relevante Stile/Artists zu haben – ziemlich gerne Jazz. Beruhigt mich, gefällt mir, spricht genau diesen gewissen Spot an. Der Optimalfall ist für mich dabei immer ein Trio oder Quartett, das mit wenigen Instrumenten diesen typischen Jazz spielt, der nach verrauchtem Kellerclub klingt. Wie auch immer man den nennt. Vielleicht einfach Jazz? Ohne Subgenre-Frickel-Bezeichnung? Klärt mich auf.   LP: Tony Lakatos – I Get Along With You Very Well (2003) weiterlesen

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LP: TOKiMONSTA – Midnight Menu (2010)


Quelle: Bob42jh YouTube-Kanal


Als über die Jahre immerfort begeisterter TOKiMONSTA-Hörer, hab ich (angestoßen durch das aktuelle Re-Release) ihr Debut-Album MIDNIGHT MENU mal wieder ausgekramt und brauchte doch tatsächlich etwas, bis ich wieder rein fand. Stil war noch anders und beim ersten (wieder)hören erschien mir das irgendwie alles zu gleichförmig. Falsch. Ist es nicht. Eher ziemlich vielseitig (wenn auch durchweg entspannt). Tracks wie LOVELY SOUL erinnern (auf eine angenehme Weise) an die Klänge der frühen Nightmares On Wax, an anderer Stelle ist “klassische” FlyLo-Schule zu erkennen, wieder andere lassen schon die, später auf HALF SHADOWS perfektionierte, eigensinnige Mischung aus tiefenentspannter Electronica, Gesang und frickeligen Beats erkennen. Darf auch sechs Jahr später noch gehört werden. LP: TOKiMONSTA – Midnight Menu (2010) weiterlesen

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DJ-Mix: r0byn – Live @ Fusion Festival – Bassline Circus (2016)


Endlich mal wieder ein DJ Mix hier im Blog – ich will ja meine Roots nicht vergessen In diesem Falle sogar doppelt, denn zum einen war und ist das Mixen von Platten nun mal fester Teil meiner Vergangenheit (und Gegenwart, auch wenn meine Online-Präsenz das nicht mehr abzeichnet), zum anderen ist RBYN aka r0byn, der hier die Fusion zum Kopfnicken und Glühen bringt, ein Teil dieser Roots. Waren gute Sessions damals in Bielefeld und Herford…

Auf die Ohren gibt es 2h lang erst klassischen Dubstep, dann noch Juke und Jungle.

Keine TL!

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