Schlagwort-Archive: hypnotisch

LP: Hauschka – The Prepared Piano, 10th Anniversary Edition (2015)

Titelbild © by Karaoke Kalk



Quelle: NPR Music YouTube-Kanal


THE PREPARED PIANO war 2005 die zweite LP des großartigen experimental/kreativ-Komponisten Hauschka und stellt für mich in gewisser Weise die Basis seines völlig einzigartigen Trademark-Sounds dar- 10 Jahre später kam das Album mit einigen Bonus-Tracks als Jubiläums-Edition raus.

Wie der Name schon sagt entspringen die verspielten, hypnotischen Klangwelten seiner Kreation des “präparierten Pianos” (muss man unbedingt mal Live sehen, was der begnadete Musiker da an Modifikation betreibt, deswegen habe ich oben mal ein Video eingebettet) und wenn man nicht aktiv dran denkt, erscheint es fast unmöglich, dass hier nur ein Flügel, allerlei Gegenstände und Effekt-Einheiten zum Einsatz kamen.

Musik zum eintauchen, zurücklehnen und wegschweben. LP: Hauschka – The Prepared Piano, 10th Anniversary Edition (2015) weiterlesen

Flattr this!

DJ-Mix: DJ Nobu – XLR8R Podcast #450 (2016)



DJ Nobu serviert zum zehnjährigen Podcast-Jubiläum von XLR8R ein dreistündiges Techno-Set vom Allerfeinsten! Aufgenommen auf einem Festival in Japan (Rural Open Air), extrem hypnotisch, kontinuierlich im Fluß, in der Klangästhetik hypnotisch und mysteriös. Da schlagen Techno-Herzen höher (und der Geist hebt ab). Leider gibt es keine Tracklist – die Namen einiger Tunes hätten mich sehr gereizt, vor allem zwischen 1h25 und 1h30, einer wirklich unglaublich flowigen Passage. Augen zu, zurücklehnen, genießen.

Links zum Download und ein kurzes Interview gibt es auf XLR8R.

Flattr this!

LP: Chromatics – Drumless (2012)


Quelle: Sylvester F YouTube-Kanal


Die Chromatics sind eines der vielen Projekte von Johnny Jewel, seines Zeichens Labelchef von Italians Do It Better. Ich hab die Band mal entdeckt, weil ich darüber gelesen hatte, dass sie eigentlich den Soundtrack zu DRIVE (*) produzieren sollten, allerdings im letzten Moment vom Studio rausgekickt und durch Cliff Martinez ersetzt wurden. DRIVE ist zwar in meinen Augen perfekt so wie er ist, aber der Score von Jewel kann sich auch sehen hören lassen – inspizieren kann man die 36 (!) Stücke unter dem Titel THEMES FOR AN IMAGINARY FILM. Lange Rede, kurzer Sinn, so bin ich zu den Chromatics (und Jewels’ weiteren Projekten Desire und Glass Candy) gekommen und seitdem vom Retro-Synth-Wave-Sound all dieser Bands begeistert. Was ich jedoch verpasst hatte: 2012 kam zum Album KILL FOR LOVE einige Monate später eine (laut Pitchfork) frei verfügbare Variante namens DRUMLESS heraus – elf Tracks des Album sind, wie der Name schon sagt, in eine Perkussion-freien Version enthalten. 2014 wurde dann ein Teil des ganzen doch noch stark limitiert auf Vinyl und über iTUNES hinterher geschoben (die nur noch acht Tracks enthält) – Veröffentlichungschaos! Wichtig ist aber der Sound: Im Resultat entsteht eine seltsame Stimmung – tragende Synth-Pop Balladen voller Gefühl könnte man sagen. Hörenswert, besonders als Ergänzung zum eigentlichen Album. LP: Chromatics – Drumless (2012) weiterlesen

Flattr this!