Schlagwort-Archive: Luc Besson

Meinung: Media Monday #274

Media Monday #274 – ultra-slim-Edition. Meine Antworten sind kursiv. Viel Spaß!


1. Die Handlung mag bei David Lynch eine eher untergeordnete Rolle spielen, aber dennoch haben seine Filme viel zu erzählen.

2. Grundsätzlich mag ich ja Filme von Luc Besson, bei IM RAUSCH DER TIEFE allerdings war ich raus. Den fand ich einfach nur schrecklich.

3. Ich bin ja der Meinung, dass Christoph Waltz quasi immer dieselbe Rolle spielt, denn seit INGLOURIOUS BASTERDS rollt der Rubel.

4. CRANK hätte ja nun wirklich keine Fortsetzung gebraucht, schließlich [SPOILER] stirbt Chev Chelios am Ende. Was ein Bullshit Meinung: Media Monday #274 weiterlesen

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Kurz-Review Round-Up: November 2015 (Ouija, Spongebob Schwammkopf 3D, Lucy)

Wie so oft zeigt sich: Im November habe ich viel und lang geschrieben. Über Filme die gut waren. Der Mist fiel eher hinten runter. Nun hab ich mich aber doch noch zusammen gerafft, um euch zwei filmische Warnungen (und eine warme Empfehlung) auszusprechen. Warum Spongebob nicht in 90 Minuten funktioniert, wo genau im Horror schlecht zu unterirdisch wird und warum Luc Besson endlich mal wieder einen guten Film gedreht hat – hier bekommt ihr einen kurzen Eindruck.



Trailer © by Universal Pictures Germany


Ouija (Stiles White, B-Movie, USA, 2015)

Review
Puh, das nenne ich einen absoluten filmischen Totalausfall!

Jugendliche beschwören Geist, Geist kommt und metzelt rum – das ist OUIJA und leider nicht mehr, als ein geradezu erbärmlich unkreativer Horrorstreifen vom Fließband. Ein leeres Werk, frei von (auch nur annähernd) interessanten Ideen, inszeniert ohne jegliches Gespür für Tempo und von Suspense scheinen sämtliche Beteiligten noch nie etwas gehört zu haben. Das ganze ist weder mitreißend, noch spannend, sondern vor allem eins: laut und nervig. Übertriebene Bass-Einschläge bilden die Untermalung der billigen Jump-Scares und diese gehen in der Anzahl (sehr) weit in den zweistelligen Bereich – etwas anderes scheint dem Produktions-Team nicht eingefallen zu sein. Völlig plump, aber erschreckend ist daran nur die Unfähigkeit der Darsteller, welche emotional schlicht gar nichts vermitteln, demnach also entweder maximal untalentiert oder sich selbst der Qualität dieser Produktion bewusst sind. Kurz-Review Round-Up: November 2015 (Ouija, Spongebob Schwammkopf 3D, Lucy) weiterlesen

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Film: Das Fünfte Element (1997)


Trailer © by Universum Film GmbH


Fakten
Jahr: 1997
Genre: Science-Fiction, Actionkomödie
Regie: Luc Besson
Drehbuch: Luc Besson, Robert Mark Kamen
Besetzung: Bruce Willis, Milla Jovovich, Gary Oldman, Ian Holm, Chris Tucker, Brion James, Mathieu Kassovitz
Kamera: Thierry Arbogast
Musik: Eric Serra
Schnitt: Sylvie Landra


Review
DAS FÜNFTE ELEMENT ist einer dieser Filme, die so ziemlich all die Aspekte in sich vereinen, welche Blockbuster einst so großartig machten und deren Abwesenheit heute leider dafür sorgt, dass sie meist belang- und seelenlose Materialschlachten darstellen und nur noch in Ausnahmefällen wirklich gut sind.
Film: Das Fünfte Element (1997) weiterlesen

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Film: Im Rausch Der Tiefe – Le Grand Bleu (Director’s Cut, 1988)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Concorde Film


Fakten
Jahr: 1988
Genre: Cinéma du look, Drama
Regie: Luc Besson
Drehbuch: Luc Besson, Robert Garland, Marilyn Goldin, Jacques Mayol, Marc Perrier
Besetzung: Jean-Marc Barr, Jean Reno, Rosanna Arquette, Paul Shenar, Sergio Castellitto
Kamera: Carlo Varini
Musik: Eric Serra
Schnitt: Olivier Mauffroy


Review
Was folgt ist ein überzogener Rant, der aus einer subjektiven Filmerfahrung herrührt, die nicht anders, als mit dem Wort “Folter” beschrieben werden kann – 100% un-objektiv, völlig blind gegenüber etwaigen Qualitäten und einzig am Meckern interessiert: LE GRANDE BLEU – was für ein unglaublicher MURKS – von vorne bis hinten mies, unerträglich, leer und zum Kotzen!

Von Minute eins an pass(ier)t hier gar nichts: Es werden Figuren so schlecht eingeführt, dass man die komplette Laufzeit von nahezu drei Stunden (!) nicht im Ansatz versteht, warum sie so handeln wie sie es tun, wie sie wirklich zueinander stehen und was ihr Verhältnis ausmacht. Beispiel: Die erste Szene suggeriert, dass Raubein Enzo stärker und überlegen ist und den kleinen Jacques eigentlich in der Kindheit nur untergebuttert und fertig gemacht hat. Cut. Die zwei sind Freunde fürs Leben, die füreinander sterben würden. WTF? Film: Im Rausch Der Tiefe – Le Grand Bleu (Director’s Cut, 1988) weiterlesen

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Film: Die Purpurnen Flüsse 2 – Engel der Apokalypse (2004)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Universum Film


Fakten
Jahr: 2004
Genre: Thriller
Regie: Olivier Dahan
Drehbuch: Luc Besson, Jean-Christophe Grangé
Besetzung: Jean Reno, Benoît Magimel, Christopher Lee, Camille Natta, Johnny Hallyday, Augustin Legrand, Serge Riaboukine, André Penvern, Mylène Jampanoï, Cyril Raffaelli
Kamera: Alex Lamarque
Musik: Frankii Elliott, Colin Towns
Schnitt: Richard Marizy


Review
DIE PURPURNEN FLÜSSE 2 – solide inszeniert und als düstere Thriller-Einmalkost absolut brauchbar. Ob großes Rewatch-Potential besteht, ist jedoch fraglich?

Mal wieder führen menschliche Abgründe unsere Ermittler – Jean Reno und Benoit Magimel, der eine cool, der andere fit – in die versteckte Welt unter der gesellschaftlichen Oberfläche. Blutige Morde, seltsam-dubiose Gestalten und religiöse Fanatiker, welche voller Inbrunst auf den Tag des jüngsten Gerichtes warten. Dehbuchautor Luc Besson und Regisseur Olivier Dahan spinnen eine okkulte Geschichte über einen dubiosen Geheimbund aus zwielichtigen Mönchen mit Schweige-Gelübte, mordende Kuttenträger im absoluten Rage-Modus und Kickboxende Hard-Boiled Cops, die bei der weiblichen Assistenz auch mal den weichen Kern zeigen. Film: Die Purpurnen Flüsse 2 – Engel der Apokalypse (2004) weiterlesen

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