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David Lynch #10: Wild At Heart (1990)


Trailer © by Universal Pictures Germany GmbH


Fakten
Jahr: 1990
Genre: Raodmovie, Lovestory, Komödie, Film Noir, Groteske
Regie: David Lynch
Drehbuch: David Lynch, Barry Gifford
Besetzung: Nicolas Cage, Laura Dern, Willem Dafoe, J.E. Freeman, Diane LaddCalvin Lockhart, Isabella Rossellini, Harry Dean Stanton, Jack Nance
Kamera: Frederick Elmes
Musik: Angelo Badalamenti
Schnitt: Duwayne Dunham


Review
Lula: “This whole world is wild at heart and weird on top.”

David Lynch hat nie Filme “wie all die anderen” gemacht. Egal ob horror’eske Allegorie auf die Ängste werdender Väter, unkonventionelles SciFi-Epos, oder besonders im Spätwerk eine Fülle an assoziativen, surrealen Abhandlungen über den menschlichen Geist, das Kino, oder die elementaren Konflikte in uns – Lynch überrascht, verstört und lässt in einer Mischung aus Verwirrtheit und offen staunendem Mund zurück. Doch von all den obskur angehauchten, immer weit an Konventionen vorbei gedrehten Werken, die er im Laufe seiner Karriere auf Zelluloid bannte ist WILD AT HEART in seiner Wirkung, den inszenatorischen Kontrasten und der Wahl seiner Motive wahrscheinlich das Absurdeste. David Lynch #10: Wild At Heart (1990) weiterlesen

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Film: Eldorado (2008)


Trailer © by Indigo


Fakten
Jahr: 2008
Genre: Tragikkomödie, Roadmovie
Regie: Bouli Lanners
Drehbuch: Bouli Lanners
Besetzung: Bouli Lanners, Fabrice Adde, Philippe Nahon, Didier Toupy, Françoise Chichéry, Jean-Luc Meekers
Kamera: Jean-Paul de Zaetijd
Musik: Koen Gisen, Renaud Mayeur, An Pierlé
Schnitt: Ewin Ryckaert


Review
“Eldorado” das legendäre Goldland, welches Heerscharen an hoffenden Goldgräbern zu zehrenden Reisen ins Ungewisse verleitete, nicht selten ohne Wiederkehr – wenn ich mich nicht irre unter Anderem auch einen gewissen “Aguirre”.
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Meinung: Media Monday #178

Kaum war ich regelmäßig dabei, wurde es wegen des Blogumzugs, Podcast-Starts, Urlaubs, etc. wieder unregelmäßig. Faule Ausreden einer trüben Tasse! Ab geht es mit dem Media Monday #178.


1. Die Schnitte in ALIEN VS PREDATOR haben mir neben der ständigen, alles verschleiernden Dunkelheitden ganzen Film vermiest, weil man einfach überhaupt nichts erkennen konnte und dadurch NULL Atmosphäre aufkam.
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Quentin Tarantino #5: Death Proof (2007)


Trailer © by Universum Film GmbH


Fakten
Jahr: 2007
Genre: Trash, Carsploitation, Action
Regie: Quentin Tarantino
Drehbuch: Quentin Tarantino
Besetzung: Kurt Russell, Zoë Bell, Rosario Dawson, Vanessa Ferlito, Sydney Tamiia Poitier, Tracie Thoms, Rose McGowan, Jordan Ladd, Mary Elizabeth Winstead, Quentin Tarantino, Eli Roth, Marcy Harriell, Omar Doom, Michael Bacall
Kamera: Quentin Tarantino
Musik: Diverse (*)
Schnitt: Sally Menke


Review
“You know what happens when a motherfucker wears a knife? HE GETS SHOT!”

Und was passiert mit einem dreckigen Motherfucker, der sich mit der falschen Gruppe Tough-Girls anlegt? Richtig, er bekommt den Arsch versohlt, und das nicht zu knapp! Aber dazu später mehr.

DEATH PROOF ist einer dieser Filme, die ich nur ein Mal direkt nach Erscheinen sah und als ziemlich gut im geistigen Archiv abgelegt habe. So gut, dass ich nie verstehen konnte wieso der Film so stark spaltet und nicht selten sogar völlig zerrissen wird. Und dass ich ihn in solchen Situationen auch oft verteidigt habe. Im Zuge meiner aktuellen (schleppend voran schreitenden) Q.T. Werkschau, war der Film nun endlich mal zum Rewatchen dran und es ist wirklich verblüffend, wie immens die Unterschiede zwischen verschrobener Erinnerung und Realität sein können. Inhaltlich, wie auch von meiner Meinung zu dieser gewollt trashigen Carsploitation-Hommage. Quentin Tarantino #5: Death Proof (2007) weiterlesen

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PIXAR Kurzfilme #13 – Hook Und Das Geisterlicht – Mater And The Ghostlight (2006)


Film © by Walt Disney Studios


Fakten
Jahr: 2006
Idee: John Lasseter, Joe Ranft
Regie: John Lasseter, Dan Scanlon


Review
Oh. Da ist dem klapprig-verrosteten Abschleppwagen namens Hook (bzw. im Original Mater) ja etwas ganz unglaubliches gelungen: Mich hat CARS (als einziger PIXAR-Langfilm überhaupt) nie auch nur einen Deut interessiert. Ich kannte natürlich den Trailer, konnte ihm aber nie etwas abgewinnen und konnte mir trotz der Fähigkeit seitens PIXAR, quasi allem eine Seele zu geben, nichts uninteressanteres als sprechende Autos vorstellen – PIXAR hin oder her.

Und nun hat dieser Kurzfilm – den ich mir nur der Vollständigkeit halber ansehen wollte, denn fünf Minuten kann man im Gegensatz zu zwei Stunden mal eben aufbringen – es tatsächlich geschafft, mir eine so immense Sympathie für die bunten Figuren auf vier Rädern nah zu bringen, dass CARS direkt, wenn auch mit geringer Priorität, auf die Watchlist gewandert ist. PIXAR Kurzfilme #13 – Hook Und Das Geisterlicht – Mater And The Ghostlight (2006) weiterlesen

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