Film: Berberian Sound Studio (2012)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Rapid Eye Movies


Fakten
Jahr: 2012
Genre: Horror, Psychothriller, Metafilm
Regie: Peter Strickland
Drehbuch: Peter Strickland
Besetzung: Toby Jones, Antonio Mancino, Guido Adorni, Fatma Mohamed, Tonia Sotiropoulou, Salvatore LI Causi, Tonia Sotiropoulou, Guido Adorni
Kamera: Nicholas D. Knowland
Musik: Broadcast
Schnitt: Chris Dickens


Review
Ab und zu kommt ein Film um die Ecke, dessen Intention nicht klarer sein könnte, dessen Richtung einem Pfeil gleicht, der auf ein einzelnes, voll ausformuliertes Ziel zuzufliegen scheint, um dort voll ins Schwarze zu treffen. BERBERIAN SOUND STUDIO, der zweite Film des noch recht unbekannten britischen Regisseurs Peter Strickland, ist so ein Film – er existiert, um eine einzige liebevolle und riesengroße Huldigung einer viel zu oft übersehenen Kunst darzustellen: Dem Sounddesign!
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Film: Einfach zu haben – Easy A (2010)


Trailer © by Sony Pictures Home Entertainment


Fakten
Jahr: 2010
Genre: Komödie, Teenie, Highschool
Regie: Will Gluck
Drehbuch: Bert V. Royal
Besetzung: Emma Stone, Amanda Bynes, Penn Badgley, Dan Byrd, Thomas Haden Church, Patricia Clarkson, Lisa Kudrow, Malcolm McDowell, Aly Michalka, Stanley Tucci
Kamera: Michael Grady
Musik: Brad Segal
Schnitt: Susan Littenberg


Review
Ein paar lose Gedanken zu diesem Film:

Emma Stone wäre in der Highschool niemals (!!!) die Art graue Maus der niemand hinterherguckt, als die sie hier anfangs dargestellt wird. Da können die Amis mir noch so oft ihre Highschool-Klischees über blonde Dummchen-Schönheits-Queens, die das ganze Football Team flachlegen will, um die Ohren hauen – I don’t buy it. Moretz im CARRIE-Remake als verstörte Aussenseiterin, das hab ich noch gekauft, aber Stone? Mit der Frisur, den Klamotten, der Figur? Niemals wäre die nicht heiß begehrt, so sieht das nämlich aus!
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Film: Affären à la carte – Le Code a Changé (2009)


Trailer © by Prokino


Fakten
Jahr: 2009
Genre: Komödie, Liebesfilm, Drama
Regie: Danièle Thompson
Drehbuch: Danièle & Christopher Thompson
Besetzung: Karin Viard, Dany Boon, Marina Foïs, Patrick Bruel, Emmanuelle Seigner
Kamera: Jean-Marc Fabre
Musik: Nicola Piovani
Schnitt: Sylvie Landra


Review
Irgendwie eine typische Neuzeit-Liebeskomödie: Ein Haufen Freunde, Verwandte, Kollegen, etc. kommt zusammen – teils freiwillig, teils weil sie sich etwas voneinander versprechen – zu einem von der Gastgeberin straff durchgeplanten Abendessen. Jeder hat so seine Probleme, der eine mit sich selbst, der nächste mit dem Job, der letzte in der Liebe, die Beziehungen sind heimlich, kompliziert, über Kreuz, oder nur in einer sehnsüchtigen Träumerei vorhanden. Je mehr Zeit vergeht, umso mehr kommen die Karten auf den Tisch, es gibt Seelen-Striptease, Vorwürfe, etc. – alles ein Produkt der jeweiligen Lebenssituationen: Bei den einen gab es schon auf dem Weg zur Adresse der Einladung Streit, die Schwester der Gastgeberin geht an die Decke, weil der verhasste Vater sich einquartiert hat (bzw. es aktiv wurde), alte Lieben flammen auf, Unzufriedenheit wird spürbar.
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Meinung: Media Monday #167

Media Monday #167 – Fragen & Antworten.


1. Ich hoffe ja ein bisschen auf ein Revival von Giallo Filmen, denn dieses höchst blutige italienische Slashergenre wusste immer wieder durch seine dunkle Atmosphäre zu überzeugen.

2. Urlaubs- oder Strandlektüre unterscheidet sich für mich nicht von “herkömmlicher” Lektüre. Ich lese worauf ich gerade Lust habe, egal wo.

3. Die unglaubwürdigste Entwicklung einer Figur fällt mir jetzt wirklich nicht ein. Ich habe schon oft Menschen in der Realität konsequent irrational (also unglaubwürdig) handeln sehen. Demnach hab ich irgendwie für vieles eine Toleranz, wo andere schon “out-of-character” oder “Logikloch” gröhlen. Wenn in typischen Blockbuster-Mustern aber absolute Würstchen zu großen Helden werden, ist das aber immer irgendwie ein Bisschen too much. Meinung: Media Monday #167 weiterlesen

Film: Symbol – Shinboru (2009)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Rapid Eye Movies


Fakten
Jahr: 2009
Genre: Mystery, Fantasy, Trash, Komödie
Regie: Hitoshi Matsumoto
Drehbuch: Hitoshi Matsumoto, Mitsuyoshi Takasu
Besetzung: Hitoshi Matsumoto, David Quintero, Luis Accinelli, Lilian Tapia, Adriana Fricke
Kamera: Yasuyuki Tôyama
Musik: Yasuaki Shimizu
Schnitt: Yoshitaka Honda


Review
Es gibt natürlich unzählige Gründe, die es rechtfertigen würden, aber allein dafür, dass sie so etwas wie SYMBOL produzieren, MUSS man japanische Filmemacher lieben. Ganz innig sogar.

Irre, skurril, durchgeknallt, sinnlos und gleichzeitig höchst bedeutsam, ohne Zusammenhang und doch bis ins kleinste Detail verknüpft, all dies ist SYMBOL. Zum Vergleich: CLOUD ATLAS bekam den deutschen Zusatztitel “Alles ist verbunden”, aber was ist denn das hier dann bitte?
Die Essenz des Daseins?
Die Erklärung der Göttlichkeit?
Die Weltformel?
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