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Film: Saya-Zamurai (2010)


Saya Zamurai (IMDb) – Absurde Komödie, Japan, 2010 – Regie: Hitoshi Matsumoto, SkriptHitoshi Matsumoto & andere, Kamera: Ryûto Kondô, Musik: Yasuaki Shimizu, Copyright (Titelbild, Trailer): Rapid Eye Movies


Review
Den Vorgänger SYMBOL von Hitoshi Matsumoto fand ich in seinem beknackten, ziemlich einzigartigen Irrsinn ganz grandios, demnach war mir klar, dass ich den Nachfolger SAYA ZAMURAI sehen muss und sicher wieder keinen “normalen” Film zu erwarten hatte.

Und ja, wenn diese komische, schwer zu greifende Story um einen schwertlosen Samurai, der seine Ehre verlor und durch eine Verkettung von Zufällen den Sohn des Kaisers in einem von dreißig Versuchen zum Lachen bringen muss, eines ist, dann extrem weird! Schräg, bizarr, zeitweise fast surreal. Wirklich gut, oder auch nur rund, wird der Film dadurch jedoch nicht.

Matsumoto findet, durch gelungenen Schnitt und einen sehr eigenen, aufgeräumten visuellen Stil, inmitten des gezeigten Unsinns zwar oftmals einen herrlich absurden, sehr visuellen Humor – sowohl in der endlosen Wiederholung gewisser Bausteine, wie auch im stetigen Übertrumpfen der Absurdität der vorigen Erheiterungs-Versuche, denn diese strotzen vor abgedrehten Ideen, auch wenn sie zwar lediglich mit Grimassen und Tänzen beginnen, aber nachdem sich zu unserem Protagonisten und seiner schlecht gelaunten Tochter zwei weitere Samurai als ideenreiche Berater gesellt haben, in überdimensionalen Flugversuchen, lebenden Kanonenkugeln, etc. gipfeln – rein filmisch läuft sich all das jedoch schnell tot. Film: Saya-Zamurai (2010) weiterlesen

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Film: Symbol – Shinboru (2009)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Rapid Eye Movies


Fakten
Jahr: 2009
Genre: Mystery, Fantasy, Trash, Komödie
Regie: Hitoshi Matsumoto
Drehbuch: Hitoshi Matsumoto, Mitsuyoshi Takasu
Besetzung: Hitoshi Matsumoto, David Quintero, Luis Accinelli, Lilian Tapia, Adriana Fricke
Kamera: Yasuyuki Tôyama
Musik: Yasuaki Shimizu
Schnitt: Yoshitaka Honda


Review
Es gibt natürlich unzählige Gründe, die es rechtfertigen würden, aber allein dafür, dass sie so etwas wie SYMBOL produzieren, MUSS man japanische Filmemacher lieben. Ganz innig sogar.

Irre, skurril, durchgeknallt, sinnlos und gleichzeitig höchst bedeutsam, ohne Zusammenhang und doch bis ins kleinste Detail verknüpft, all dies ist SYMBOL. Zum Vergleich: CLOUD ATLAS bekam den deutschen Zusatztitel “Alles ist verbunden”, aber was ist denn das hier dann bitte?
Die Essenz des Daseins?
Die Erklärung der Göttlichkeit?
Die Weltformel?
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