Schlagwort-Archive: Wut

Meinung: Media Monday #262

So, nachdem ich dieses Wochenende pausenlos im Wechsel an der Doktorarbeit schrieb, Filme guckte und meine Plattensammlung aufräumte, nehme ich jetzt ausnahmsweise mal wieder überpünktlich am Media Monday #262 teil. Meine Ergänzungen in der Vorlage sind kursiv. Viel Spaß.


1. THE TWO TOWERS hat mich nach langer Zeit mit/in Abstinenz mal wieder richtig überzeugt, nachdem ich ihn nun wieder sah. Mehr dazu weiter unten.

2. Einer gepflegten Partie Rollsport im Skatepark bin ich ja selten abgeneigt, denn es macht verdammt viel Spaß. Wenn Betonboden nur nicht so hart wäre.

3. Den eigentlich gar nicht so gelungenen Kriegsfilm FURY (in Deutschland HERZ AUS STAHL) führe ich ja gern als Gegenbeispiel an, wenn es heißt Shia LaBoeuf könne nicht Schauspielern. Diese Trauer in seinen Augen… Wow, das hat sich eingebrannt!

4. Wird etwas via Crowdfunding finanziert hat es Geld von der Crowd bekommen. Ja, sehr kluge Antwort. Aber was ist dann? Entstehen daraus besondere Pflichten, Hoffnungen, etc.? Keine Ahnung :D  Meinung: Media Monday #262 weiterlesen

Flattr this!

MARVEL Cinematic Universe #2: Der Unglaubliche Hulk (2008)


Trailer © by Concorde Home


Fakten
Jahr: 2008
Genre: Superheld, Comic, Action
Regie: Louis Leterrier
Drehbuch: Zak Penn
Besetzung: Edward Norton, Liv Tyler, Tim RothWilliam HurtTim Blake NelsonTy BurrellLou Ferrigno
Kamera: Peter Menzies Jr.
Musik: Craig Armstrong
Schnitt: Rick ShaineVincent TabaillonJohn Wright


Review
Film zwei in MARVEL’s Cinematic Universe und ich werde nun, wie es auch für die weiteren Ausgaben dieser Reihe geplant ist, auf zweifacher Ebene begutachten wie sich THE INCREDIBLE HULK schlägt – zunächst steht die Frage im Raum, wie gut er (vollkommen isoliert) als eigenständiger Film funktioniert, im Weiteren soll es darum gehen, wie viel bzw. ob genügend Aufbau für das gemeinsame Universum betrieben wird (oder vielleicht sogar bereits Referenzen versteckt sind). Kurz gefasst, lassen sich diese beiden Fragen fast identisch beantworten: nicht sehr gut und so ziemlich gar keiner.

Nachdem wir in einem verzerrten Vorspann – schnell geschnitten, verschwommen, überstilisiert – begutachten dürfen, wie der gute Wissenschaftler Bruce Banner erstmalig während eines gescheiterten Experiments zum Hulk wird (zumindest erschließt der Inhalt dieser nervösen Bild- und Audiofetzen, wenn man mit der Origin-Story des übermenschlich starken Helden vertraut ist – so viel popkulturelles Vorwissen setzt MARVEL anscheinend voraus), finden wir uns in den Slums von Südamerika wieder. Tage ohne Zwischenfall: 10 und ein Paar Zerquetschte. Banner ist untergetaucht, arbeitet in einer Getränkefabrik und steht über geheimnisvolle, komplett verschlüsselte Datenverbindungen in Kontakt mit einer ominösen Person, die anhand von Blutproben nach einer Heilung für sein Problem forscht. Doch wie wir wissen ist nichts sicher, wenn du Geheimdienste zum feind hast und so steht schnell ein Militärtrupp auf dem Spielfeld, beginnt ihn zu jagen und den Rest des Films ist Banner nur noch auf der Flucht, wobei einige Gebäude Federn lassen müssen. MARVEL Cinematic Universe #2: Der Unglaubliche Hulk (2008) weiterlesen

Flattr this!

Film: Every Thing Will Be Fine (2015)


Titelbild & Trailer © by Warner Home Video


Fakten
Jahr: 2015
Genre: Drama
Regie: Wim Wenders
Drehbuch: Bjørn Olaf Johannessen
Besetzung: Rachel McAdams, Charlotte Gainsbourg, James Franco, Marie-Josée Croze, Peter Stormare, Patrick Bauchau, Julia Sarah Stone, Robert Naylor, Lilah Fitzgerald
Kamera: Benoît Debie
Musik: Alexandre Desplat
Schnitt: Toni Froschhammer


Review
Wir alle hängen in unserem alltäglichen Trott, durchleben Freude, Ängste und Probleme, doch sind uns unterbewusst sicher, dass in diesem bekannten, und sicheren Rahmen alles weiterlaufen wird. Was wir jedoch verdrängen: Ein einziger Moment, kann alles verändern – schützende Festungen einreißen, die Erde zur Hölle werden lassen und uns auf eine harte Probe stellen. Wim Wenders‘ neuestes Werk dreht sich um einen solchen Moment und dessen Folgen.

Nachdem der Roman-Autor Tomas im Schneesturm einen vor ihm auf die Straße gerodelten kleinen Jungen angefahren hat, scheinen sich die Dinge noch für einen Moment zum Guten zu wenden. Das Kind ist traumatisiert, aber scheinbar unverletzt, Tomas entsprechend erleichtert. Als er ihn dann die Auffahrt seines, allein der verschneiten Einöde trotzenden, Wohnhauses hinauf zu seiner Mutter bringt und deren erste Frage „wo ist der Bruder?“ lautet, wird klar, dass sich der Weg dieser Menschen auf die schlimmste mögliche Weise gekreuzt hat. Film: Every Thing Will Be Fine (2015) weiterlesen

Flattr this!

Film: Im August in Osage County (2014)


Trailer © by Tobis Home Entertainment


Fakten
Jahr: 2014
Genre: Drama, Schwarze Komödie
Regie: John Wells
Drehbuch: Tracy Letts
Besetzung: Meryl Streep, Dermot Mulroney, Julia RobertsChris CooperMargo MartindaleEwan McGregorJulianne NicholsonSam ShepardJuliette LewisBenedict CumberbatchAbigail Breslin
Kamera: Adriano Goldman
Musik: Gustavo Santaolalla
Schnitt: Stephen Mirrione


Review
Ein älteres Ehepaar trifft sich im Halbdunkel eines Zimmers.
Abgehängte Fenster, hoffnungslose Atmosphäre, aus dem Umgang miteinander ist jeglicher Respekt gewichen. Keine Achtung mehr da, keine Würde. Er hat den Glauben verloren, dass es vielleicht irgendwann nochmal besser werden wird, sie lässt keine Zweifel daran, dass sie entweder zu zugedröhnt ist, um dies zu realisieren, oder es ihr absolut scheißegal ist. Traurig ist, das letzteres wahrscheinlicher wirkt. Film: Im August in Osage County (2014) weiterlesen

Flattr this!

Film: St. Vincent (2014)


Trailer © by Polyband Medien GmbH


Fakten
Jahr: 2014
Genre: Drama, Tragik-Komödie
Regie: Theodore Melfi
Drehbuch: Theodore Melfi
Besetzung: Bill Murray, Melissa McCarthy, Naomi WattsTerrence HowardJaeden Lieberher
Kamera: John Lindley
Musik: Theodore Shapiro
Schnitt: Sarah FlackPeter Teschner


Review
Vincent: „My wife. She died.“
Oliver: „I’m sorry for your loss.“
Vincent: „I’ve always wondered why people say that all the time. „I’m sorry for your loss“. What does that mean? What about: „How do you feel about it?“. Or: „How do you get along with the situation“. How about that?“
Film: St. Vincent (2014) weiterlesen

Flattr this!