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Großartige Musik: ASC – Colours Fade. Volume One (2016)

Titelbild © by Auxiliary



Quelle: Evening Selection YouTube-Kanal


ASC macht durchweg so großartige Musik, dass ich tendenziell (wenn ich mir mehr Zeit für dieses Blog nehmen würde, und mehr Disziplin in der Verbreitung von mir geliebter Musik hätte, und dies-das, und bla-blubb) jede seiner Veröffentlichungen ungehört hypen könnte und dabei selten bis nie im Nachhinein zurück-rudern müsste. Immer absolut brillant produziert, immer Innovations-technisch weit vorn und dabei stilistisch von Weltraum-Ambient über pumpende 4/4-Dinger bis hin zu verspielt futuristischem Drum & Bass/170 äußerst breit aufgestellt. So breit, dass man statt von Genres eher von „dem ASC-Sound“ sprechen kann. Läuft bei ihm.

Die Krux dabei ist lediglich, dass der Mann einen immensen Output hat (5 LPs und unzählige Singles & EPs in den letzten 3 Jahren) und allein durch diese Quantität ab und an den Eindruck erweckt, sich zu wiederholen, manchmal gar einzelne Tracks regelrecht zu replizieren. Bei all dem (übermenschlich guten) kristallklaren Sounddesign bleibt in Einzelfällen die Idee auf der Strecke und ich frage mich: „Kenne ich das nicht schon?“.  Großartige Musik: ASC – Colours Fade. Volume One (2016) weiterlesen

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DJ-Mix / Compilation: Ólafur Arnalds – Late Night Tales (2016)

Titelbild © by Night Time Stories Ltd.



Die (derzeit noch) aktuellste Installation der britischen mix- bzw. Compilation-Reihe LATE NIGHT TALES stammt, nachdem in der Vergangenheit bereits namhafte Leute wie Nightmares on Wax, Four Tet oder Bonobo Ihren Beitrag leisteten, nun von keinem geringeren als dem großartigen Ólafur Arnalds. Und ohne lang um den Brei herumzureden, lässt sich eines sagen: die Musik, die ihren Weg in dieser Zusammenstellung fand, entspricht durch und durch den Erwartungen, die man mittlerweile mit dem Namen verknüpft – sie ist ohne Aussetzer wundervoll.

Arnalds elegante Auswahl hochwertiger Musik sorgt für ein gelungenes auf und ab – wabernde Elektronik trifft auf zeitgenössische Klassik, dezentes Piano paart sich mit vielschichtigen Synthesizern, tiefe Melancholie tanzt mit der lebendigen Gewissheit, das alles gut werden wird, wenn die Welt doch in der Lage ist solche Musik hervorzubringen. Zum Einstieg gibt es traditionelle isländische Gesänge, den Abschluss bildet eine kurze Geschichte.

Obwohl bereits im Juni veröffentlicht ist dieses Album, welches sowohl als 70minütiger Mix, wie auch als Compilation der Einzelstücke zu haben ist, prädestiniert dafür den Herbst einzuleiten. Sich zurückzulehnen, über sich und die Welt nachzudenken, oder einfach nur die Gedanken schweifen zu lassen. Zwar besteht eine latente Gefahr, die Regler auf der persönlichen Melancholie-Skala bis weit in den roten Bereich zutreiben, doch seien wir mal ehrlich, Ein wenig wollen wir das doch auch, Wenn wir die Arnalds-Platte auf den Teller legen, oder seinen Titel in der Playlist auswählen.  DJ-Mix / Compilation: Ólafur Arnalds – Late Night Tales (2016) weiterlesen

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Video: Alle Gewinner Des Special-Effects-Oscars. Ever! (2016)


Die Oscars stehen an und auch wenn ich absolut nichts auf sie gebe, habe ich diese schöne Reise durch die Vergangenheit des opulenten Kinos sehr genossen. Spannend zu sehen, wie die Kategorie anfangs vorwiegend durch Kriegs- und Monumentalfilme dominiert wurde, sich aber spätestens ab den 70ern zunehmend Science-Fiction einschleicht. Einige Kuriositäten lassen zudem schmunzeln (und drauf hoffen, dass George Miller ihn dieses Jahr wieder bekommt)!

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Compilation: You can have him: Ketty Lester sings Love Letters (2012)


Quelle: John1948SevenE YouTube-Kanal


Auf Ketty Lester’s Song LOVE LETTERS bin ich durch den großartigen Soundtrack des seltsamen Films KILLING THEM SOFTLY gekommen. Da ich so alte Soul-, Funk- & Motown-Musik ab und an recht gerne höre, hab ich mir von der Dame mal zum Überblick eine Compilation gesucht, die mir nach mehrmaligem Hören sehr gut gefällt. Wer sowas mag, wird auch dies mögen Compilation: You can have him: Ketty Lester sings Love Letters (2012) weiterlesen

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LP: VA (DJ Spinn, DJ Tre & more) – Next Life (2014)

Ich vermute, dass Juke (ursprünglich der Sound zum Chicagoer Battle-Tanzstil Footwork) einem wenig elektronik-affinen Musikhörer auf Anhieb höchst seltsam, wahrscheinlich geradezu stumpsinnig vorkommen wird. Ich selbst habe diese Musik auch anfangs nicht wirklich verstanden..
LP: VA (DJ Spinn, DJ Tre & more) – Next Life (2014) weiterlesen

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