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Comic: Anthony Johnston – Wasteland, Vol. I – Cities In Dust (2007)

Titelbild & Bildausschnitte © by Oni Press


Es geht mal wieder in die Wüste. Als Freund von Endzeit- und Post-Apokalypse-Filmen habe ich nun erstmalig ein Comic aus dem Genre gelesen, der die klassische Ödland-Wüste als Schauplatz wählt und war gespannt, was in diesem Medium aus dem Stoff herauszuholen ist. Hatte Schwächen, hatte Stärken, und ich bleibe am Ball – aber lest mehr im Review…


Wasteland Vol. I – Cities In Dust (ComicbookDB) – StoryAntony Johnston, ArtworkChristopher Mitten, ColoristChristopher Mitten, Genre: Endzeit, Dystopie, Label: Oni Press, 2006, Umfang: 188 Seiten, Gelesen: Januar-Februar 2016, Digital, Englisch



Plot
Ein geheimnisvoller Unbekannter zieht durch das Ödland. In einer kleinen Siedlung hilft er den dortigen Sheriffs im Kampf gegen mutierte Wahnsinnige (“Sunners” genannt) aus der Wüste, doch ihre Bemühungen sind zwecklos, das Dorf brennt ab und sie müssen sich auf eine ausweglos erscheinende Reise iim die sechs Tagesmarsche entfernte nächste Stadt begeben. Ob dort jedoch Sicherheit auf sie wartet, ist fragwürdig – konspirative Kräfte streben einen religiösen Umsturz an…  Comic: Anthony Johnston – Wasteland, Vol. I – Cities In Dust (2007) weiterlesen

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Comic: Robert Kirkman – The Walking Dead Vol. II – Miles Behind Us (2004)

Titelbild & Bildausschnitte © by Image Comics


Weiter geht es mit THE WALKING DEAD. Ob ich im Comic weiterhin finde, was ich in der TV-Serie vermisste? Lest selbst…


Eckdaten
StoryRobert Kirkman
ArtworkCharlie AdlardCliff Rathburn
Genre: Endzeit, Zombie, Drama
LabelImage Comics
Umfang: 138 Seiten
Gelesen: Englisch, Digital, Dezember 2016



Plot
Mit Rick als neuen “Anführer”, lässt die Gruppe Überlebender das gemeinsame Camp aus VOL. I. – DAYS GONE BY hinter sich, um “on the road” ihr Glück beim Auffinden eines sicheren Ortes zu versuchen. Unterwegs läuft ihnen ein Tyreese, ein Ex-Footballer, mit seiner Tochter und deren Freund zu und schließt sich dem Trüppchen an. Nach einigen niederschmetternden Zwischenfällen stranden sie auf einer alten Farm, die (vermeintlich) sicher gegen die Außenwelt abgeschottet ist.


Review
Was bedeutet es eigentlich, in einer Welt voll wandelnder Toter zu leben – unwissend, ob es irgendwo in den endlosen Weiten überhaupt noch einen wirklich sicheren Ort gibt? Was macht dieser Zustand mit einem? Ist es überhaupt möglich, ohne maßgebliche psychische Veränderungen mit einer derartigen Situation fertig zu werden? Ist der Verlust einer jeglichen Konstante prozessierbar?

Ob sie es wollen oder nicht, unsere armen Seelen aus THE WALKING DEAD müssen sich diesen Fragen stellen. Die Taubheit, die das Unfassbare auslöste, beginnt langsam zu schwinden und obwohl es keine Anzeichen auf Besserung der Lage gibt – zumindest keine Offensichtlichen, nur vage Hoffnung – beginnt das bunt zusammengewürfelte Grüppchen unter Rick’s Führung auf eigene Faust zu agieren (nicht nur zu RE-agieren), um ihr Schicksal wieder selbst in die Hand zu nehmen. Soweit das möglich ist, denn im Auftakt der Reihe hatten sie bereits schmerzlich am eigenen Leibe erfahren müssen, dass nicht bloß bereits der kleinste Fehltritt, die kleinste Unachtsamkeit, sondern manchmal leider einfach ungünstige höhere Gewalt zwischen Leben und Tod entscheiden kann. Comic: Robert Kirkman – The Walking Dead Vol. II – Miles Behind Us (2004) weiterlesen

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Film: The Whispering Star – Hiso hiso boshi (2015)


Titelbild, Bildausschnitte & Trailer © by Rapid Eye Movies


Fakten
Jahr: 2015
Genre: Endzeit, Science-Fiction, Gedankenexperiment
Regie: Sion Sono
Drehbuch: Sion Sono
Besetzung: Megumi KagurazakaKenji Endo, Yûto IkedaKôko Mori
Kamera: Hideo Yamamoto
Musik: –
Schnitt: Jun’ichi Itô


Review
Was bleibt, wenn alles zu Grunde geht? Wenn Zeit relativ wird, Sekunden endlos, Zivilisation zu vergessenen Ruinen verfällt? Wenn Einsamkeit die Norm ist und Emotionen verkümmern, weil es niemanden mehr gibt, der sie auslöst?

Einleitende Fragen, die man nicht auf Anhieb mit einem Filmemacher wie Shion Sono verbindet, doch nach all dem lauten, schrillen und unangenehmen Irr- und Wahnsinn, den der eigensinnige Mann in den letzten Jahren auf die Leinwand brachte, ist ihm mit THE WHISPERING STAR ein (erneut sehr guter, aber vor allem) überraschender Film gelungen. In allen Belangen.

Keine Blutfontänen, keine Gangsta-Rap-Battles, keine Schlüpfer-Fotografie, stattdessen endlose Stille, Intimität und eine Nachdenklichkeit, die ihre Fühler tief in meditative Gefilde ausstreckt. THE WHISPERING STAR ist, ganz im Gegensatz zu den großen Gesten seiner bekannteren Filme, ein Werk der kleinen Momente geworden. Der Nuancen und Denkanstöße. Denn während wir den Cyborg Yoko Suzuki No. 680 in ihrem kleinen, altmodischen Raumschiff bei jahrelangen Flügen durch ein fast menschenleeres All begleiten, sind es vor allem Kleinigkeiten, simple Banalitäten, auf die Sono unseren Blick lenkt.  Film: The Whispering Star – Hiso hiso boshi (2015) weiterlesen

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Serie: The Shannara Chronicles – Season #1 (2016)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by MTV, Amazon Video & Concorde Home


Fakten
Jahr: 2016
Genre: Fantasy, Young-Adult
Showrunner: Alfred Gough, Miles Millar
Network: MTV
Crew (Writer, Director, Cinematographer, Editor): IMDb-Übersicht
Besetzung: Poppy DraytonAustin Butler, Ivana Baquero, Manu BennettAaron JakubenkoEmilia BurnsMarcus VancoJed BrophyDaniel MacPhersonJohn Rhys-DaviesJames Remar
Musik: Felix Erskine


Review
Es trug sich zu, dass in mir spontan und unüberhörbar ein recht seltener Drang laut wurde – die neugierige Lust in eine ausufernde Fantasy-Welt abzutauchen. Eigentlich kaum (bis gar nicht) mein Genre, war wohl eine Verbindung aus kurz zuvor durch das Schauen von HERR DER RINGE: DIE ZWEI TÜRME getriggerter Begeisterung – ein Werk, dass ich in Verbindung mit Vorgänger und Nachfolger für den besten Fantasyfilm und zudem eins der besten Epen überhaupt halte – und der fehlenden Zeit, um die Extended Edition von RÜCKKEHR DES KÖNIGS direkt hinterher zu schieben, Auslöser dafür, die erste Episode einer mir in sämtlichen Aspekten völlig unbekannten Serie zu wählen. Die Hoffnung dabei: Eine lange Laufzeit bietet Raum für die Formung einer facettenreichen Welt voller Abenteuer, Mysterien und kurioser Figuren. Nun ja…

Ich kann mit wachsendem Abstand nicht mehr zuverlässig rekonstruieren, ob THE SHANNARA CHRONICLES tatsächlich in vielversprechenderem Ton startete, als die folgenden 9 Episoden, speziell die zweite Hälfte der Staffel, ihn würden halten können, oder ob die während der ersten ein bis zwei Episoden aufkommende Hoffnung, dass diese Serie tatsächlich was werden könnte, lediglich meiner temporären Fantasy-Affinität geschuldet war – Fakt ist aber leider, dass spätestens ab Episode #7 nur noch eine Kombination aus der (sehr) kurzen Folgenlänge und der (unerfüllt gebliebenen) Hoffnung auf ein episches Finale den Abbruch verhindert haben.  Serie: The Shannara Chronicles – Season #1 (2016) weiterlesen

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Comic: Robert Kirkman – The Walking Dead Vol. I – Days Gone By (2003)

Titelbild & Bildausschnitte © by Image Comics


Es wird zum Muster – schon wieder habe ich mir einen Band vorgenommen, der als Vorlage für Bewegtbilder herhalten musste. In diesem Falle jedoch, konnte mich die darauf basierende Serie THE WALKING DEAD nicht wirklich abholen. Hab vor Jahren mal S1 gesehen, empfand sie als ziemlich ziellos und leidlich interessant, dachte “guckst du irgendwann weiter” und hab es nie getan. Ob sich das bald ändern wird? Das Vorwort von Autor Robert Kirkman hat mir immerhin eine gute Idee geben können, wo der Stoff eigentlich hin will…


Eckdaten
StoryRobert Kirkman
ScriptRobert Kirkman
ArtworkTony MooreCliff Rathburn
Genre: Endzeit, Zombie, Drama
LabelImage Comics
Umfang: 146 Seiten
Gelesen: Englisch, Digital, Juli 2016


Plot
Der Kleinstadt-Cop Rick wird bei einem Einsatz angeschossen und erwacht Wochen später im Krankenhaus aus dem Koma. Die Welt um ihn herum ist wie leergefegt und vollkommen verwüstet. Schnell offenbart sich ihm in seiner Verwirrung ein maßgeblicher Unterschied zu vorher: auf den Straßen wandern Untote die mit rabiaten Methoden versuchen, ihm das Fleisch von den Knochen zu knabbern. Von einem Fremden erfährt er, dass es eine unerklärliche Zombie-Apokalypse gegeben hat und die Regierung den Menschen rät, sich zum Schutz in die Metropolen zu begeben – hoffnungsvoll (und bewaffnet) macht er sich auf den Weg, seine Frau und seinen Sohn zu suchen.


Review
In seinem Vorwort erklärt Autor Robert Kirkman seine Intention, bei der Arbeit an The Walking Dead. In den üblichen Zombie-Filmen, so sagt er, fehlte ihm immer das Wissen über all das, was sich nach dem Abspann ereignet. Die nagende Ungewissheit, wie es wohl mit den Figuren in dieser heruntergekommenen Welt weitergehen wird, ließe ihm nie Ruhe. Und aus diesem Grund wolle er anfangen eine Geschichte zu erzählen, bei der dieser unschöne Abschied niemals eintritt – augenzwinkernd schreibt er selbst von einer Soap-Opera mit Zombies. Eine Geschichte, die dem Leser also die Möglichkeit gibt, über weite Strecken Charakterentwicklung und -veränderung mitzuerleben, die durch die Umstände in einer Vorhölle abgestoßen werden. Für ein Verständnis dessen, was die Reihe erreichen will, ist dieses Vorwort essenziell.

Wie oben bereits beschrieben, machte sich beim schauen der AMC-Adaption nämlich ein Gefühl der Ziellosigkeit bereit. Hier erfahre ich nun, dass das genau der Sinn ist. Das es bewusst kein Ziel geben soll, damit der Inhalt sich einzig um das Innenleben der Figuren dreht. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder derartige Schwerpunkte sind mir in der ersten Staffel der Fernsehserie einfach entgangen oder (und bei der Brillanz, mit der diese Comic-Reihe eröffnet erscheint mir dies wahrscheinlicher) Kirkman gelingt der erforschende Blick in die geschundenen Seelen seiner Figuren bereits auf den ersten 140 Seiten um ein vielfaches besser.  Comic: Robert Kirkman – The Walking Dead Vol. I – Days Gone By (2003) weiterlesen

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