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DJ-Mix: Sebastian Mullaert – XLR8R Podcast #413 (2015)


Techno, aber vor allem Techno-Sets sind schon eine interessante Angelegenheit. Immerfort pumpt die Vier-Viertel Kick vor sich hin. Die Variation oft minimal, nur gelegentlich schleicht sich ein neuer Klang in den Fluss, selten kommt ein gänzliches Element hinzu. “Passiert da noch mal was?” fragen die Leute nicht selten. Doch gerade aufgrund dieses monotonen Flusses kann die Musik, sofern das Set richtig arrangiert ist, einen Sog, wie kaum ein anderes Genre entwickeln. Eine Art meditativer Trance in mir auslösen.

In meiner aktiven DJ-Zeit habe ich versucht genau das umzusetzen und daher irgendwann verstärkt mit Loops und Mehrspur-Mixing gearbeitet. Dabei hatte ich immer ein gewisses “quasi-Vorbild”. Ein Set, was ich seit über zehn Jahren rauf und runter höre und nach wie vor, für eins der besten aller Zeiten halte. Die Extended Version von Richie Hawtin’s DE9:TRANSITIONS. Ich schreibe das, weil dieses Set mich in meiner Wahrnehmung dessen, was elektronische Musik erreichen kann, wirklich stark geprägt hat – alle wollten immer die großen Hits auf Partys hören, die Arme in die Luft reißen und 3 Wochen später dann auf das nächste kurzlebige Anthem abraven – meine Idealvorstellung war davon Welten entfernt. Diametral anders. Ich wollte keine Hoch und Runter, sondern stetigen Fluss, ich wollte keine wiedererkennbaren Tracks, sondern aus Fragmenten einzelner neue zusammen setzen. DJ-Mix: Sebastian Mullaert – XLR8R Podcast #413 (2015) weiterlesen

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Film: The Host – Gwoemul (2006)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Ascot Elite Home Entertainment


Fakten
Jahr: 2006
Genre: Drama, Monsterfilm, Satire
Regie: Bong Joon-ho
Drehbuch: Baek Chul-hyun, Bong Joon-ho, Ha Won-jun
Besetzung: Song Kang-ho, Byeon Hie-bong, Park Hae-il, Doona Bae, Ko Ah-sung
Kamera: Kim Hyung-ku
Musik: Lee Byung-woo
Schnitt: Kim Sun-min


Review
THE HOST von Bong Joon-Ho ist ein wildes Mashup der Genres und Stile – auf den ersten Blick ein Monsterfilm, auf den zweiten Blick ein Familiendrama und auf den dritten Blick ganz plötzlich noch weitaus mehr, als nur ein gelungenes Genre-Filmchen!

Der Fluss Han wurde verseucht. Jahre später wälzt sich plötzlich eine Kreuzung aus Fisch und Eidechse in absoluter Übergröße ans Ufer und beginnt sich fröhlich und reichhaltig die anwesenden Menschen in den Mund (bzw. das Maul) zu stopfen. Dabei wird leider auch Hyun-Seo, die Tochter des tollpatschigen, schläfrigen Kiosk-Verkäufers Gang-Du mitgerissen. Die Suche nach dem verschollenen Mädchen beginnt, doch rundherum entspinnt sich noch weitaus mehr.
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