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Horrorctober 2014, Film #13: (Dark) Society (1989)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Capelight Pictures


Fakten
Jahr: 1989
Genre: Horror, Mindgame, Splatter/Gore
Regie: Brian Yuzna
Drehbuch: Rick Fry, Woody Keith
Besetzung: Billy Warlock, Devin DeVasquez, Evan Richards, Ben Meyerson, Patrice Jennings, Heidi Kozak, Ben Slack, Charles Lucia, Concetta D’Agnese, David Wiley
Kamera: Rick Fichter
Musik: Mark Ryder
Schnitt: Peter Teschner


Review
SOCIETY von Brian Yuzna ist einer dieser Filme, die eigentlich viel zu irre sind, um sie nach einmaligem Anschauen schon richtig einzuordnen, oder gar mit einem Text zu würdigen. Doch sei es drum, einen Versuch diesen außerordentlich atmosphärischen Wahnsinn in ein paar Sätze zu pressen ist es wert.

“You’ll make a wonderful contribution to society“

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Meinung: Media Monday #168

Nachdem ich nun schon ein paar Wochen beim Media Monday von Wulfs Medienjournal Blog mitmache, beginne ich langsam (im Bloggerherz) dem Montag aufgrund der neuen Fragen entgegen zu fiebern. Auch die #168 will nun von mir beantwortet werden.


1. ZWEI GLORREICHE HALUNKEN (aka THE GOOD, THE BAD & THE UGLY) war mir persönlich deutlich zu langatmig , denn im Gegensatz zu den zwei Vorgängern der Dollar-Trilogie erschien mir die ganze Handlung künstlich aufgebläht und sehr darauf bedacht, sich in ihrer bemühten Epik zu suhlen. 45 Minuten weniger und ich hätte den Film gemocht. Vielleicht.. .

2. Fragwürdige Moral findet man ja häufig in Rachethrillern. Fragwürdig, da es oft ein wenig braucht, um herauszufiltern, welche Aussage Film/Author/Regisseur nun eigentlich treffen wollen – reflektiert man genug, bemerkt man jedoch schon, dass die wenigsten Filme des Genres Rache als eine befriedigende Lösung verkaufen. Meinung: Media Monday #168 weiterlesen

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Film: Ghostbusters (1984)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Sony Pictures Home Entertainment


Fakten
Jahr: 1984
Genre: Komödie, Geisterfilm
Regie: Ivan Reitman
Drehbuch: Dan Aykroyd, Harold RamisRick Moranis
Besetzung: Bill Murray, Dan Aykroyd, Sigourney WeaverHarold RamisRick MoranisAnnie PottsErnie Hudson
Kamera: László Kovács
Musik: Elmer Bernstein
Schnitt: David E. BlewittSheldon Kahn


Review
“When there’s something strange. In the Neighborhood. Who you gonna call…”

Wundervoll – alles an dieser Perle des 80er Kinos ist einfach nur unterhaltsam, locker und liebenswürdig, vorne voran der charismatische Vollzeit-Charmeur, Ideen-Verwirklicher, durchs-Leben-wurschtler Peter Venkman und sein gesundes Ego. Doch damit nicht genug, auch Messwert-Nerd und Emotions-Invalide Egon Spangler, Quietschkissen Janine mit der “kleinen” Brille, der grüne Slimer, dazu die putzig in die Jahre gekommenen Effekte, die Naivität mit der die simple Story so überzeugend dargereicht wird, der feine Score – einfach alles. Film: Ghostbusters (1984) weiterlesen

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Film: Das Ding Aus Einer Anderen Welt – The Thing (1982)


Trailer © by Universal Pictures Germany


Fakten
Jahr: 1982
Genre: Horror, Splatter, Paranoia-Thriller
Regie: John Carpenter
Drehbuch: Bill Lancaster
Besetzung: Kurt Russell, Wilford Brimley, Keith David, T.K. Carter, David Clennon, Richard Dysart, Charles Hallahan, Peter Maloney, Richard Masur, Donald Moffat, Joel Polis, Thomas G. Waites
Kamera: Dean Cundey
Musik: Ennio Morricone
Schnitt: Todd C. Ramsay


Review
Die Bedrohung ist unter uns – nicht zu sehen, aber da!

Sie wartet.
Still und hinterhältig.

Angepasst schwimmt sie leise mit dem Strom. Bis zum Exodus. Dann Beschleunigung, Erhitzung, Explosion. Vereinnahmt unseren Körper, bezwingt uns, versklavt uns, verändert uns. Lässt uns zum Wirt des Verderbens mutieren. Der unsichtbare Tod.

Auch ohne den massiven Subtext, den John Carpenter in diesen (mindestens) Klassiker, wenn nicht absoluten Meilenstein des Genres eingewoben hat, wäre THE THING bereits ein verdammt starker Horror-Film mit deftigen Splattereinlagen – unglaublich spannend, heftigste Paranoia heraufbeschwörend und auch fast 35 Jahre Sspäter absolut fantastisch anzusehen.

Durch den tieferen Sinn, der (offensichtlich) zwischen den Zeilen verborgen liegt, gelingt dem Filmemacher jedoch zusätzlich eine starke Parrabel auf omnipräsente Urängste des Menschen – damals ganz sicher auf ein anderes Ziel projiziert (in den 80ern tobte der kalte Krieg, es herrschte eine tiefe Angst vor AIDS und Homosexualität, etc.) und dennoch heute so aktuell wie nie zuvor. Unauffällige Bedrohungen unter dem Radar sind, nicht zuletzt dank medialer Aufbauschung gewisser Events der jüngsten Vergangenheit, mehr denn je Ziel individuellen Misstrauens. Welches zu Angst führt. Welche zu Gewalt führt. Film: Das Ding Aus Einer Anderen Welt – The Thing (1982) weiterlesen

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