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Ankündigung: Neue Kategorie im Blog – Comics & Graphic Novels (2016)

Titelbild by Eli Christman licensed under CC-by 2.0 – Original auf Flickr


(Das hier sollte eigentlich die Einleitung zum ersten Beitrag in besagter Kategorie werden, ist aber – natürlich – viel zu lang geworden. Ich steh halt mit meinem Namen für Ausführlichkeit.)


Es ist wieder mal Zeit für eine neue Kategorie hier im Blog. Seit langem wundere ich mich, dass ich so wenig lese und so sehr ich es mir auch vornehme dennoch nicht mehr als ein Buch alle paar Monate vor die Nase nehme, obwohl die Zeit streng genommen da wäre. Dabei war die Lösung zum Greifen nah, ich musste nur ein wenig in ihre Richtung geschubst werden. Der Blick zurück eröffnet einen manchmal, was ganz unbemerkt in Vergessenheit geraten ist – eigentlich nur als begleitende Literatur zu meinem zweiten Podcast-Projekt (die Superhero Unit, welche Christian Steiner mit mir als co-Host gestartet hat) gedacht, griff ich mir nach Jahrzehnten der Abstinenz mal wieder ein Comic-Buch (oder nennt es von mir aus auch Graphic Novel) und es war, als wäre ich nie weg gewesen.

Die Freude, welche mir in meiner Kindheit durch frankobelgische Comics der Marke ASTÉRIX, LUCKY LUKE und co, später dann durch MARVEL-Superhelden-Stoff (überwiegend SPIDEY und X-MEN) und Ähnliches bereitet wurde, war quasi sofort wieder da – ich begann, die Seiten nur so zu verschlingen. Was mir das sagen sollte, musste ich mir nicht mal aktiv klar machen – in den letzten zwei Monaten wanderten meine Augen plötzlich wieder wie von selbst über (größtenteils digitales) Papier und ich bin hungrig, die vielseitigen Facetten dieser Medien- und Kunstform in den nächsten Jahren tiefer zu ergründen. Dank digitaler Distribution, ist es ja mittlerweile möglich, Klassiker aufzuholen, oder gesammelte Bände mal eben zu klicken, ohne sich in absurde Unkosten zu stürzen. Ich bin gespannt.

Die Besprechungen werden im Gegensatz zu meinen Film-Rezensionen sicher kürzer werden und eher den Charakter eines Tagebuchs bekommen. Kurze Einleitung, kurze Plot-Zusammenfassung, dafür weniger zerpflücken bis ins letzte und mehr Meinung, einfach um einen kurzen Eindruck zu vermitteln, was genau ich da gelesen habe (und natürlich optimalerweise trotzdem neugierig zu machen, oder zu warnen). Wie ich mich kenne, werde ich wahrscheinlich trotzdem kleine Rundumschläge auf Stil, auf Story und vor allem auf Themen und Wirkung abfeuern, aber der Vorsatz ist zumindest, euch nicht ständig mehrere 1000 Wörter um die Ohren zu hauen.

Ich freue mich drauf, in den nächsten Jahren die Welt der Comics zu erkunden, diese Erfahrungen mit euch als lesende Gefährten zu teilen und natürlich von fachkundigen Spezialisten knackige Empfehlungen in alle Richtungen zu erhalten. Auf bald!

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In Eigener Sache: Yippie, Yippie, Yeah – Es ist Halbzeit…

Wer hier schon etwas länger mitliest, wird sich eventuell erinnern können: vor etwa acht Monaten – präziser: im April – wurde es plötzlich dunkel in (und um) mein_en Blog. Sämtliche verfügbaren Beiträge waren weg, eine Wartungsscreen teilte den Lesern mit, dass es hier nach unbestimmter Pause weitergehen wird und nach drei Wochen ging Jacker’s 2 Cents mit genau null verfügbaren Beiträgen wieder online. Warum, weshalb, wieso habe ich damals schon beschrieben und in dem Mist der passiert war eine Chance gesehen: jeder Beitrag, der nach und nach aus der Versenkung zurück ans Blog-Licht geholt wurde, bekam eine Überarbeitung – einheitliche Formate, immer die gleiche Linkstruktur in Film-Kritiken, immer die gleichen Stream-/Kauf-Links in Musikbeiträgen, zudem (und das macht es höllisch aufwändig) ein Ausmerzen meiner früheren Schludrigkeit. Als ich anfing zu schreiben, war der Abschick-Impuls meist größer als der, den Korrektur-Finger noch mal walten zu lassen. Kurz: Meine frühen Reviews sind meist recht schlampig dahin gerotzte Texte, die ich daher aus heutiger Perspektive eher so semi-gut finde, weil sie eben nicht nur an wenig ausgeprägten Schreibfertigkeiten kranken. Also bekommen sie vor der Wiederveröffentlichung meist noch ein grobes Facelifting, weil ich einfach ein_en Blog betreiben will, mit dessen Inhalt ich insgesamt zufrieden bin. Schöner Plan, nur stellte sich nach und nach hinaus, dass ich mir bei exakt 700 Beiträgen die zu diesem Zeitpunkt im Entwurfsmodus auf eine Wiederveröffentlichung warteten, eine ganze Menge Arbeit aufgehalst hatte . Ist es das wert? Ja. Unbedingt. Ab und an klicke ich mich durch meine Seite und denke: “Hier wächst etwas Schönes” – allein das ist es wert.

Warum ich nun diese Zeilen verfasse: In letzter Zeit hab ich mich, wenn Zeit war, wieder verstärkt dem Re-Design des Blogs gewidmet. Als ich eben gerade im Dashboard auf Beiträge klickte, grinste mich ein befriedigendes Entwürfe (347) an. Let’s do the math: 700 Entwürfe damals, durch 2 geteilt, macht 350 und 347 ist weniger als 350. Yeah, ich hab die Hälfte geschafft und freue mich, trotz des nach wie vor existenten Berges, gerade tierisch, weil dieser Milestone erreicht ist! Mein Ziel, noch in 2015 alles wieder online zu haben, werde ich (ganz sicher) nicht schaffen, aber ich glaube, da mehr Posts aus meiner Anfangszeit reaktiviert werden wollen und ich damals viel mehr Musik gepostet habe (was in der Überarbeitung weit eniger Mühe macht), sind vielleicht trotz der Hälfte der Posts schon zwei Drittel der Arbeit geschafft. Das gibt Auftrieb.

An dieser Stelle ein dickes DANKE an alle Leser, Liker, Sharer und Kommentatoren – ihr seid knorke und ich freue mich immer wieder, dass es euch interessiert, was ich so zu sagen habe Wenn die Seite wieder ganz da ist, gibt es ein Special, um danke zu sagen! Bis dann, wir lesen uns.

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Blogosphäre: Liebster Award #2

Nachdem ich im Februar bereits einmal freiwillig an einem Fragebogen zum Liebster Award teilgenommen und ein weiteres Mal in Sprachform die 10 (bzw. waren es sogar 11) Fragen beantwortet habe, rollt der Liebster Award nun wieder durch die Blogs und die gute Fiammetta de Bornelh (wahrscheinlich meine erste gelegentliche Leserin des nun von blogsport.de auf einen eigenen Server umgezogenen Blogs) hat mich in ihren Antworten nominiert. Danke dir, ich gebe mein Bestes bei der Wahl der Antworten :)


Die (offiziellen) Regeln:

1. Verfasse einen Post zu diesem Award, füge das Awardbild ein und verlinke die Person, die dir diesen Award verliehen hat.
2. Beantworte die 10 Fragen.
3. Denke dir weitere 10 Fragen aus.
4. Tagge (also nominiere) 10 Blogger, die unter 200 Leser haben.
5. Sage den Bloggern, die du nominiert hast, dass sie einen Award bekommen haben und somit getaggt wurden.

Ich denke es wird mir niemand übel nehmen, dass ich mich da nur ganz vage dran halte – Bilder binde ich, sofern nicht ganz eindeutig unter CC lizensiert, nicht mehr ein, weil es mir rechtlich zu heikel ist und Nominierungen spare ich mir, weil die Blogs, die ich lese, schon bis zu zehn (!) Mal den Award beantwortet haben. Also wird die Beantwortung der Fragen mein Hauptaugenmerk. Los geht’s!


  1. Welches Wort oder welche Phrase hasst du so richtig? Ich denke das ist die Bezeichnung “prätentiös”. Kritiker XY mag den visuellen Ausdruck eines Films nicht, oder ihm fehlt die Bereitschaft sich auf alternative Erzählansätze einzulassen? Na dann schnell die Totschlag-Keule namens PRÄTENTIÖS herausholen und feste drauf knüppeln. “Prätentiös” sind in der Regel höchstens die Fremdwort-Schlachten, die besagte Damen und Herren auf den Leser abfeuern – ein schönes Beispiel für einen angebliche  Prätentiösen Film ist übrigens ONLY GOD FORGIVES. Ebenfalls geht mir seit kurzem die Phrase: “Ist das Kunst, oder kann das weg?” tierisch auf den Sack. Mag sein dass ich sie sogar irgendwann selbst benutzt habe, aber das wird nicht wieder vorkommen – dieses wegbügeln von künstlerischer Intention erscheint mir mittlerweile zu sehr “von oben herab”.
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In eigener Sache: Falls ich momentan…

…die Reader meiner drei handvoll Abonnenten überflute, tut mir das Leid!

Wie letztens schon beschrieben, musste ich meinen Blog ja kurzzeitig offline nehmen, dann alle Beiträge auf den Entwurfsstatus zurücksetzen und sie nun Stück für Stück mühsam überarbeiten. Anscheinend erscheinen die Beiträge wenn ich sie wieder online stelle erneut in den Readern, obwohl ich das ursprüngliche Veröffentlichungsdatum natürlich beibehalten habe – zumindest bekomme ich manchmal kurz nach (wieder)Veröffentlichung neue Likes, was ja nahelegt, dass sie irgendwie sichtbar sind.

Da es mir irgendwie im Nacken sitzt, mein Blog wieder vollständig online zu haben, wollte ich eigentlich so schnell es geht damit weiter machen. Allerdings würde ich es selber irgendwann nervig finden 20-30 (alte) Beiträge pro Tag im Reader zu finden. Daher meine Frage zur Rückversicherung: Nervt es?

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Meinung: Media Monday #199

Wulf schliddert auf die #200 zu. Aber eine Woche ist noch Zeit, also nun, nach zwei Malen unfreiwilligem Aussetzen meinerseits, zunächst die Antworten zum Media Monday #199. Let’s go.


1. “Better Call Saul” als Ablegerserie zu “Breaking Bad” schön und gut, aber sie hätten mal eine Serie zu der Figur Desmond aus LOST machen sollen, denn auch wenn ich bezweifle, dass in all dem Damon Lindelof’schen Mystery-geschwurbel bereits eine durchdachte Backstory für ihn steckte, die über die gezeigten Brocken aus seinem Leben hinaus ging, empfand ich ihn als einen der interessantesten Figuren. Allerdings bin ich mit dem ollen Saul Goodman mehr als zufrieden – ich hatte gedacht, das könne doch niemals was werden, kenne nun 4 Episoden und bin begeistert! Meinung: Media Monday #199 weiterlesen

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