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Lektionen in Zeitverschwendung #6: Love Vegas (2008)


Trailer © by 20th Century Fox


Jeder sieht schlechte Filme, das liegt in der Natur der Sache. Der natürliche Auswahlprozess hilft jedoch in der Regel dabei, sie so gut wie möglich zu umschiffen. Doch wie ist es mit Werken, die mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Kategorie „Schund“ fallen? Manchmal siegt die Neugier – nach dem Sichten bleibt dann meist die ernüchternde Erkenntnis, dass es besser gewesen wäre auf die innere Stimme zu hören. Lektionen, die man lernen muss. Es besser zu wissen, aber trotzdem zu tun – das ist Zeitverschwendung. In dieser Rubrik berichte ich von meinen traurigen Versuchen ein Terrain zu beackern, das sich eigentlich schon beim ersten Blick als unfruchtbar heraus stellte – von meinen „Lektionen in Zeitverschwendung“. Eine Auflistung aller gelernten Lektionen findet ihr in der Kategorie des Blogs und kompakter auf dieser Übersichtsseite.


Fakten
Jahr: 2008
Genre: Rom-Com
Regie: Tom Vaughan
Drehbuch: Dana Fox
Besetzung: Cameron Diaz, Ashton Kutcher, Rob Corddry, Lake Bell, Jason Sudeikis, Zach Galifianakis, Queen Latifah, Krysten Ritter
Kamera: Matthew F. Leonetti
Musik: Christophe Beck
Schnitt: Matt Friedman


Review
Die Grundidee und die erste halbe Stunde von LOVE VEGAS (der mal wieder im Original völlig anders heißt, aber warum sollte man den Titel WHAT HAPPENS IN VEGAS… auch beibehalten, wenn man stattdessen auch beknackt Englisch zu Englisch ein”deutsch”en kann?) sind noch einigermaßen solides RomCom-Material. Teils etwas infantil, aber who cares, kann man gucken. Dann geht es steil bergab…

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Film: J. Edgar (2011)


Trailer © by Warner Home Video


Fakten
Jahr: 2011
Genre: Biopic, Drama
Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Dustin Lance Black
Besetzung: Leonardo DiCaprio, Armie Hammer, Naomi Watts, Gunner Wright, Josh Hamilton, David A. Cooper, Ed Westwick, Judi Dench
Kamera: Tom Stern
Musik: Clint Eastwood
Schnitt: Joel Cox, Gary Roach


Review
Die ollen Biopics… Sie sind immer genau dann interessant, wenn sie sich nicht nur auf die historischen Pfeiler eines Lebens fokussieren (die man allesamt in der Wikipedia nachlesen kann) sondern andere, interessantere, menschlichere Aspekte der portraitierten Person behandeln (z.B. wie zuletzt in IRON LADY, der erst durch die visuell überzeugende Abhandlung von Altersdemenz interessant wurde).

Und aus dieser Aussage heraus behaupte ich ganz frech, dass Clint Eastwood in J. EDGAR die falschen Schwerpunkte gesetzt hat. Wie viel über das (private) Leben des “mächtigsten Mannes der Welt” – FBI-Gründer J. Edgar Hoover – überhaupt bekannt ist, weiß ich nicht und mein Interesse wurde nicht genug geweckt, um es jetzt zu recherchieren, doch immerhin wurden aus filmischer Sicht gewisse interessante, spannungsvolle Charakterzüge und Handlungsmuster immer wieder zaghaft angedeutet. Da agiert Eastwood auf dem Regiestuhl recht subtil. Film: J. Edgar (2011) weiterlesen

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