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GeSneakt: Ex Machina (2015)


Titelbild & Trailer © by Universal Pictures Germany


Fakten
Jahr: 2015
Genre: Science-Fiction, Philosophischer Film
Regie: Alex Garland
Drehbuch: Alex Garland
Besetzung: Alicia Vikander, Domhnall Gleeson, Oscar IsaacSonoya Mizuno
Kamera: Rob Hardy
Musik: Geoff BarrowBen Salisbury
Schnitt: Mark Day


Review
Caleb ist Programmierer bei der größten Online-Suchmaschine der Welt. Eines Tages gewinnt er bei einer internen Auslosung einen Preis: Eine einwöchiges Treffen mit dem visionären Gründer und Chef der Firma. Ohne zu wissen was die Woche bringen wird, fliegt ihn ein Helikopter weit in die Tiefe eines Nirgendwos aus bergigen Wäldern und Einsamkeit – was der undurchsichtige Nathan ihm dort offenbart, übersteigt alle nur erdenklichen Erwartungen: Er entwickelt seit Jahren eine künstliche Intelligenz und scheint vor dem Durchbruch zu stehen, Caleb wurde ausgewählt, um anhand eines Turing-Tests zu prüfen, ob das System die Kriterien einer K.I. erfüllt. Ob es dem Menschen ebenbürtig ist. GeSneakt: Ex Machina (2015) weiterlesen

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Film: Waking Life (2001)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Capelight Pictures


Fakten
Jahr: 2001
Genre: Kunstfilm, Philosophischer Film
Regie: Richard Linklater
Drehbuch: Richard Linklater
Besetzung: Wiley Wiggins, Ethan Hawke, Julie Delpy, Trevor Jack Brooks, Lorelei Linklater, Bill Wise, Robert C. Solomon, Kim Krizan, Eamonn Healy, J.C. Shakespeare, Charles Gunning, David Sosa, Alex Jones, Otto Hofmann, Aklilu Gebrewold, Louis Mackey, Alex Nixon, Guy Forsyth, John Christensen, Caveh Zahedi, Adam Goldberg, Hymie Samuelson, Steven Soderbergh
Kamera: Tommy Pallotta, Richard Linklater
Musik: Glover Gill
Schnitt: Sandra Adair


Review
WAKING LIFE – ein Film wie eine gefühlte Philosophievorlesung, eine spirituelle Reise durch jede nur erdenkliche Weltsicht, durch Fantasterei, Wissenschaft, Religion, über Hügel aus Euphorie bis in Täler der Melancholie. Und alles von einem seltsamen Schleier überzogen. Ein Schleier des unwirklich erscheinenden Traumzustandes, des Schwebens, des sich Veränderns.

Alles im Fluss, alles in Bewegung und jeder auf der Suche nach dem Sinn, nach Erklärungen, Gründen, Ausflüchten, Zielen. Jeder mit seiner Theorie, die eine fundiert, die andere absurd – aber immer vernetzt mit dem Glauben an ein Verständnis, das entweder möglich, oder eben irrational ist. Zusammenkünfte durch Zufall schichten sich, ein Berg wächst, der aus Gerümpel oder Bedeutung bestehen kann, den man übersteigen kann, sich in ihm vergraben, auf ihn klettern, unter ihm lang kriechen, oder (und das ist vielleicht das wichtigste am Gefühl von WAKING LIFE) durch ihn hindurch schweben. Diffundieren. Eine Permeation durch Fragen ohne klare Antworten, die ein vages Gefühl der Erkenntnis bringen kann, nicht muss und nicht zwingend wird.

“Dreams are Destiny”
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