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Film geschaut: T2 Trainspotting (2017)


T2 Trainspotting (IMDb) – Schwarze Komödie/Groteske/Drama, UK, 2017 – Regie:  Danny Boyle, SkriptJohn HodgeIrvine Welsh, Kamera: Anthony Dod Mantle, Musik: VA, Copyright (Titelbild, Bildausschnitte, Trailer): © by Sony Pictures Home Entertainment


Review
Das 20 Jahre später erschienene Sequel zu TRAINSPOTTING ist (im positivsten denkbaren Sinne) ein ziemlich seltsamer Film. Ohne je eine wirkliche Linie in seinem Werk zu finden (bzw. sie vielleicht gar nicht finden zu wollen), geht Danny Boyle mit gewohnt ultra-stylishem (!) Händchen für Audiovisualität der Frage nach, was man über die Gruppe abgedrehter ex-Junkies nach so langer Zeit eigentlich erzählen kann und will, oder ob Substanz völlig egal ist, weil er (und wir) auch zufrieden sind, wenn Spud und co. einfach ein zweites Mal völlig über die Stränge schlagen und wir alle gemeinsam laut „Fuck it!“ brüllen.

“You had your time, you had the power. You’ve yet to have your finest hour.”

Findet er die Antwort? Vielleicht, vielleicht nicht – wenn dem tatsächlich so sei, ist sie wohl ein buntes Mosaik, das ein Stückchen aller denkbaren Antworten auf alle denkbaren Fragen in sich trägt. TRAINSPOTTING 2 gestaltet sich nämlich als wüstes Wechselbad aus Stimmungen und verrückten Einfällen. Film geschaut: T2 Trainspotting (2017) weiterlesen

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Meinung: Media Monday #203

Nach einer Woche Auszeit (in der ich nicht schreiben und/oder bloggen wollte, den Media Monday hab ausfallen lassen, dann aber doch die Finger nicht von WordPress lassen konnte) bin ich wieder dabei. Media Monday #203 heißt die Devise. Und los!


1. Eine der häufigsten Übertreibungen ist der ständige Vergleich mit 2001 – ODYSSEE IM WELTRAUM, jedes Mal wenn ein neuer Space-SciFi Film anläuft, der zu minimalem Weiterdenken motiviert (geschehen z.B. bei GRAVITY oder INTERSTELLAR). In ein kleines Fettnäpfchen trete ich mit der Aussage jedoch, denn ich habe ihn selber schon mal gebracht. Allerdings bezog ich das auf die Wirkung des Films und das Potential das Publikum zu spalten. Naja, was im Eifer des Gefechts halt so passiert

2. So gut wie alles von Wes Anderson empfand ich als sehr künstlerisch, so dass ich neben der inhaltlichen auch auf der audiovisuellen Ebene enorm viel daraus ziehen kann. Die Farben, die Symmetrie, aber vor allem eben auch die Fähigkeit über Bilder das Innere der Figuren nach außen zu kehren können doch nur begeistern, oder? Meinung: Media Monday #203 weiterlesen

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