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Meinung: Media Monday #268

Ich dachte ich pack’s nicht mehr, doch hier bin ich. Media Monday #268, meine Ergänzungen zum gestellten Text sind kursiv.


1. Kenny Baker ist den meisten nur als kleiner, putziger Droide, der in Binärcode plappert bekannt. War ein guter!

2. Meine liebste Serie des letzten Jahres – MR. ROBOT – ist aktuell in der zweiten Staffel. Es juckt mir in den Fingern, aber ich warte, bis die S2 komplett da ist. Serien wie früher gucken? Mit einer Woche Wartezeit? Nein, ich kann das einfach nicht mehr.

3. Meine schlimmste Filmerfahrung des Jahres ist bis jetzt Michael Bay’s 13 HOURS gewesen. Ein dreckiger, rassistischer, menschenfeindlicher Film.

4. THE BIG LEBOWSKI kann ich mir eigentlich immer angucken, denn der Dude, Walter und Donny sind eines der Traumgespanne aus der Filmgeschichte. 

5. SYNECDOCHE, NEW YORK ist eine Art Geheimtipp, die ich immer wieder gerne nenne, denn Charlie Kaufman’s selbstreflektives Regiedebut ist eine herrlich sperrige Betrachtung des Verhältnisses von Künstler und der eigenen Kunst.

6. Wenn jemand meine Faszination/Begeisterung für surreale, auf Stimmung (nicht Handlung) basierte Filme nicht teilt, tue ich mein bestes, um denjenigen zu überzeugen und liefere gern auch “die Erklärung” mit, auf welche Art man solche Werke am besten genießen kann – Stimmungen aufsaugen und nicht krampfhaft an “logischer” Geschichte entlang hangeln. ERASERHEAD ist z.B. immer ein guter Einstieg.

7. Zuletzt habe ich den dänischen Kriegsfilm 9. APRIL gesehen und das war exzellent, weil der Film das Grauen des Krieges auf sehr menschlicher Ebene erzählt. Mehr dazu in einem kurzen Podcast.


So viel von mir – habt eine schöne Woche!

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9 Gedanken zu „Meinung: Media Monday #268“

  1. Mr. Robot wird mir in letzter Zeit häufiger empfohlen. Need to be watched! Der Dude geht natürlich immer, da hast du recht, aber nur mit einem Half/Half White Russian.

  2. “Mr. Robot” steht inzwischen auch ganz oben auf meiner Liste. Im Moment zögere ich aber noch die letzten Episoden von “The Newsroom” hinaus, da die Serie soooo toll ist.

      1. Ich bin eigentlich auch überhaupt kein Fan dieser Suche nach konkreter Bedeutung – weil man den Stoff ja eben gerade wirken lassen soll. Aber es ging ja darum, jemanden ans Sujet heran zu führen. Und in ERASERHEAD sehe ich immer recht klar die Ängste des werdenden Vaters, etc. Das erinnert sich dich gut als Brücke für jemanden, der nur Erzählkino gewöhnt ist.

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