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Film: Topas (1969)


Trailer © by Universal Pictures Germany GmbH


Fakten
Jahr: 1969
Genre: Agentenfilm, Polit-Thriller
Regie: Alfred Hitchcock
Drehbuch: Samuel A. Taylor, Leon Uris (Literaturvorlage)
Besetzung: Frederick Stafford, Dany Robin, John Vernon, Karin Dor, Philippe Noiret, Donald Randolph
Kamera: Jack Hildyard
Musik: Maurice Jarre
Schnitt: William H. Ziegler


Review
Hitchcock nimmt sich 1969 in seinem drittletzten Film TOPAZ dem Nachhall der Kubakrise an und erzählt von der Entstehung eben dieser. Agenten, Spionage, Kommunisten – all dies war in den Sechzigern Stangenware, in der Regel wurde der kalte Krieg ausgeschlachtet und zur allgemeinen Stimmungsmache “der Russe” als Feindbild propagiert. Außerdem wollten die Studios wahrscheinlich im Fahrwasser der (in ihrer Popularität explodierenden) JAMES BOND-Reihe massenhaft Agententhriller an den Mann bringen. Möglichst schnell und möglichst viele – was das Volk will, das soll es bekommen.
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Horrorctober 2014, Film #2: The Exorcist (1973)


Trailer © by Warner Home Video


Es ist #horrorctober!
Was das ist und wer da mit macht, könnt ihr auf dieser Sammelseite der Cinecouch nachlesen. Wer meinen textuellen Ergüssen zum dunkelsten aller Genres regelmäßig beiwohnen will, kann natürlich diesen Blog hier, aber auch gern meiner Letterboxd-Liste, oder mir auf Twitter folgen. Nun zum Film…


Fakten
Jahr: 1973
Genre: Horror
Regie: William Friedkin
Drehbuch: William Peter Blatty
Besetzung: Ellen Burstyn, Max von Sydow, Linda Blair, Lee J. Cobb, Kitty Winn, Jack MacGowran, Jason Miller, William O’Malley
Kamera: Owen Roizman
Musik: Krzysztof Penderecki
Schnitt: Norman Gay, Evan A. Lottman


Review
Und alle so “Yeah” und ich so “Nee, lass mal!”

Wenn von allen Seiten “Klassiker”, “Meisterwerk”, etc. gebrüllt wird, ist es grundsätzlich schwer, neutral an einen Film ran zu gehen. Außerdem war ich fest davon überzeugt THE EXORCIST früher mal gesehen (und gemocht) zu haben und wollte mir gestern Abend nur kurz einen kleinen Grusel-Trip bei William Friedkin abholen, um dann in die kollektiven Lobeshymnen einzustimmen. Kurz: sollte eine sichere Bank werden. Erste Verwunderung bescherte mir bei der Auswahl auf Watchever schon die Laufzeit von über zwei Stunden. Wieso denn so lang? Horrorfilmchen sind meist völlig zu recht (sehr) kurz. Da dachte ich aber noch, der Film hätte dafür sicher seine Gründe.
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