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LP: Dark Sky – Othoma (2017)

Titelbild © by Monkeytown Records



Quelle: ELECTRONIC / INDIE MUSIC NEWS YouTube-Kanal


Dark Sky sind nach dem 2014er IMAGIN mit einem neuen Album zurück und sie sind better-than-ever. OTHOMA heißt der neue, wieder auf Modeselektor’s Monkeytown-Label erschienene Kracher und stellt sich, nach mehrmaligem hören und dem damit eihergehenden tieferen Eintauchen in die erschaffenen Klangwelten, im Gesamtbild vor allem als Brückenschlag zwischen verschiedenen Stilen dar.

Der klassische Dark Sky Sound bleibt dabei immer vordergründig präsent, die vielschichtigen Flächen hinter den Beats sind jedoch (noch) verträumter als zuvor geworden. Auf Tuchfühlung mit dem aktuellen Synthwave-Revival, aber nie auch nur mit einem ganzen Fuß in diesem Genre, frickeln die zwei Beat-Bastler komplexe Titel, in denen auch beim x-ten Hören noch neue Elemente im runden Gesamtbild zu entdecken sind.  LP: Dark Sky – Othoma (2017) weiterlesen

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LP: Lusine – The Waiting Room (2013)

Titelbild © by Ghostly International



Wenn man – wie ich derzeit – viel zu tun hat und sich dabei größtenteils recht stark konzentrieren muss, ist Musik, der eine gewisse Tiefenentspanntheit innewohnt, die beste Wahl zur Begleitung. Lusine’s 2013er Album THE WAITING ROOM hat diese Tiefenentspanntheit in allen denkbaren Facetten. Stilistisch irgendwo zwischen Downbeat, knisterndem Slow-House, leichter Electronica, oder unaufdringlichem Indie-/Synth-/Electropop angesiedelt, allerdings nie klar in einem dieser Genres verortet, schafft Lusine 10 Tunes, die allesamt eine schwärmerische Verträumtheit eint. Melodische Flächen, flackernde Synthesizer, dezente Drums, gehauchte Vocals – das geht alles tief ins Herz. Wirklich wundervolle Musik, die mir, wenn ich beim hören die Augen schließe, Impressionen von befreiten Autofahrten auf malerischen Küstenstraßen in Erinnerung ruft.  LP: Lusine – The Waiting Room (2013) weiterlesen

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LP: Dark Sky – Imagin (2014)

Titelbild © by Monkeytown Records



Quelle: markofelinger YouTube-Kanal


Manchmal merke ich am eigenen Leibe und ganz bewusst, wie die tagtägliche multimediale Überflutung einen unangenehmen Tribut fordert. Konkret: Wahnsinnig tolle Dinge rutschen viel zu schnell, teilweise sofort in den Hintergrund – und weil gleich zig hundert neue Impulse um unsere Aufmerksamkeit buhlen, dann oft auch direkt aus dem Sinn. So geschehen mit diesem fantastischen Album, das mittlerweile vor ziemlich genau zwei Jahren veröffentlicht wurde.

Dark Sky kannte ich von den Singles und Compilation-Beiträgen auf Monkeytown und 50 Weapons (R.I.P.), mochte die Musik immer sehr und hab das Debut-Album damals dann auch direkt gespeichert. Tja, und wohl auch irgendwie gehört (laut last.fm in den zwei Jahren wohl auch mehrfach, aber anscheinend nie mit voller Aufmerksamkeit, weil ja immer drölfzigtausend andere Dinge erledigt, beachtet, oder was auch immer werden woll(t)en. Lange Rede: Ich hab vorhin unter meinen Millionen von Spotify-Playlists die zu IMAGIN gefunden, hatte das Gefühl die LP noch nie gehört zu haben und war vom Sound ziemlich weggeblasen.  LP: Dark Sky – Imagin (2014) weiterlesen

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LP: TOKiMONSTA – Midnight Menu (2010)


Quelle: Bob42jh YouTube-Kanal


Als über die Jahre immerfort begeisterter TOKiMONSTA-Hörer, hab ich (angestoßen durch das aktuelle Re-Release) ihr Debut-Album MIDNIGHT MENU mal wieder ausgekramt und brauchte doch tatsächlich etwas, bis ich wieder rein fand. Stil war noch anders und beim ersten (wieder)hören erschien mir das irgendwie alles zu gleichförmig. Falsch. Ist es nicht. Eher ziemlich vielseitig (wenn auch durchweg entspannt). Tracks wie LOVELY SOUL erinnern (auf eine angenehme Weise) an die Klänge der frühen Nightmares On Wax, an anderer Stelle ist „klassische“ FlyLo-Schule zu erkennen, wieder andere lassen schon die, später auf HALF SHADOWS perfektionierte, eigensinnige Mischung aus tiefenentspannter Electronica, Gesang und frickeligen Beats erkennen. Darf auch sechs Jahr später noch gehört werden. LP: TOKiMONSTA – Midnight Menu (2010) weiterlesen

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LP: Clarity – Infinite (2014)


Quelle: SamuraiMusicTV YouTube-Kanal


Nachdem ich dieses großartige Album, auf dem Clarity sich irgendwo zwischen reduziertem Drum & Bass im Autonomic/Samurai/ASC-Style, Ambient und Electronica austobt, nun schon etwas zwei Jahre lang immer mal wieder höre, wird es (wie bei so vielen anderen EPs und LPs eigentlich auch) wohl langsam mal Zeit das Teil hier in den Blog zu schmeißen. INFINITE ist verträumt-spacige Musik, die (ganz dem Titel nach) wie „endlose Weite“ klingt und eindrucksvoll beweist, in was für eine interessante Richtung sich Drum & Bass in den 10er Jahren abseits der Brüllaffen/Teilefresser-Dancefloors entwickelt hat. Kristallklar produziert und gut zum Chillen, aber dennoch energetisch!

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