Schlagwort-Archive: Verspielt

Großartige Musik: ASC – Colours Fade. Volume One (2016)

Titelbild © by Auxiliary



Quelle: Evening Selection YouTube-Kanal


ASC macht durchweg so großartige Musik, dass ich tendenziell (wenn ich mir mehr Zeit für dieses Blog nehmen würde, und mehr Disziplin in der Verbreitung von mir geliebter Musik hätte, und dies-das, und bla-blubb) jede seiner Veröffentlichungen ungehört hypen könnte und dabei selten bis nie im Nachhinein zurück-rudern müsste. Immer absolut brillant produziert, immer Innovations-technisch weit vorn und dabei stilistisch von Weltraum-Ambient über pumpende 4/4-Dinger bis hin zu verspielt futuristischem Drum & Bass/170 äußerst breit aufgestellt. So breit, dass man statt von Genres eher von „dem ASC-Sound“ sprechen kann. Läuft bei ihm.

Die Krux dabei ist lediglich, dass der Mann einen immensen Output hat (5 LPs und unzählige Singles & EPs in den letzten 3 Jahren) und allein durch diese Quantität ab und an den Eindruck erweckt, sich zu wiederholen, manchmal gar einzelne Tracks regelrecht zu replizieren. Bei all dem (übermenschlich guten) kristallklaren Sounddesign bleibt in Einzelfällen die Idee auf der Strecke und ich frage mich: „Kenne ich das nicht schon?“.  Großartige Musik: ASC – Colours Fade. Volume One (2016) weiterlesen

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LP: Lusine – The Waiting Room (2013)

Titelbild © by Ghostly International



Wenn man – wie ich derzeit – viel zu tun hat und sich dabei größtenteils recht stark konzentrieren muss, ist Musik, der eine gewisse Tiefenentspanntheit innewohnt, die beste Wahl zur Begleitung. Lusine’s 2013er Album THE WAITING ROOM hat diese Tiefenentspanntheit in allen denkbaren Facetten. Stilistisch irgendwo zwischen Downbeat, knisterndem Slow-House, leichter Electronica, oder unaufdringlichem Indie-/Synth-/Electropop angesiedelt, allerdings nie klar in einem dieser Genres verortet, schafft Lusine 10 Tunes, die allesamt eine schwärmerische Verträumtheit eint. Melodische Flächen, flackernde Synthesizer, dezente Drums, gehauchte Vocals – das geht alles tief ins Herz. Wirklich wundervolle Musik, die mir, wenn ich beim hören die Augen schließe, Impressionen von befreiten Autofahrten auf malerischen Küstenstraßen in Erinnerung ruft.  LP: Lusine – The Waiting Room (2013) weiterlesen

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LP: Dark Sky – Imagin (2014)

Titelbild © by Monkeytown Records



Quelle: markofelinger YouTube-Kanal


Manchmal merke ich am eigenen Leibe und ganz bewusst, wie die tagtägliche multimediale Überflutung einen unangenehmen Tribut fordert. Konkret: Wahnsinnig tolle Dinge rutschen viel zu schnell, teilweise sofort in den Hintergrund – und weil gleich zig hundert neue Impulse um unsere Aufmerksamkeit buhlen, dann oft auch direkt aus dem Sinn. So geschehen mit diesem fantastischen Album, das mittlerweile vor ziemlich genau zwei Jahren veröffentlicht wurde.

Dark Sky kannte ich von den Singles und Compilation-Beiträgen auf Monkeytown und 50 Weapons (R.I.P.), mochte die Musik immer sehr und hab das Debut-Album damals dann auch direkt gespeichert. Tja, und wohl auch irgendwie gehört (laut last.fm in den zwei Jahren wohl auch mehrfach, aber anscheinend nie mit voller Aufmerksamkeit, weil ja immer drölfzigtausend andere Dinge erledigt, beachtet, oder was auch immer werden woll(t)en. Lange Rede: Ich hab vorhin unter meinen Millionen von Spotify-Playlists die zu IMAGIN gefunden, hatte das Gefühl die LP noch nie gehört zu haben und war vom Sound ziemlich weggeblasen.  LP: Dark Sky – Imagin (2014) weiterlesen

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EP: Nuage – Prints Of You: The Remixes (2016)


Quelle: Skankandbass YouTube-Kanal


Vier wunderschöne Remixe auf einer EP, beteiligt sind Blu Mar Ten, Nuage selbst und (endlich mal wieder) Bop. Wie die Namen schon andeuten, gibt es hier reduzierten Drum & Bass der frickeligen, melodiösen und vor allem entspanntesten Sorte. Passt gut zum blauen Himmel, weil verträumt und so…  EP: Nuage – Prints Of You: The Remixes (2016) weiterlesen

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LP: Clarity – Infinite (2014)


Quelle: SamuraiMusicTV YouTube-Kanal


Nachdem ich dieses großartige Album, auf dem Clarity sich irgendwo zwischen reduziertem Drum & Bass im Autonomic/Samurai/ASC-Style, Ambient und Electronica austobt, nun schon etwas zwei Jahre lang immer mal wieder höre, wird es (wie bei so vielen anderen EPs und LPs eigentlich auch) wohl langsam mal Zeit das Teil hier in den Blog zu schmeißen. INFINITE ist verträumt-spacige Musik, die (ganz dem Titel nach) wie „endlose Weite“ klingt und eindrucksvoll beweist, in was für eine interessante Richtung sich Drum & Bass in den 10er Jahren abseits der Brüllaffen/Teilefresser-Dancefloors entwickelt hat. Kristallklar produziert und gut zum Chillen, aber dennoch energetisch!

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