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Ein paar Worte zu: Lommbock (2017)


Lommbock (IMDb) – Stoner-Komödie, Deutschland, 2017 – Regie/SkriptChristian Zübert, Copyright (Titelbild, Bildausschnitte, Trailer): Universum Film


Review
Nach T2 – TRAINSPOTTING folgt im gleichen Jahr die nächste Fortsetzung, welche fast 20 Jahre nach Erscheinen des Vorgängers eigentlich niemand wollte oder brauchte, die sich aber trotz dieses Umstands erstaunlich gut schlägt.

Und zwar, weil auch LOMMBOCK sich nicht nur blind in Nostalgie suhlt und das gleiche wie damals in der Variante lauter und doller macht, sondern in mal feinen, mal groben Spitzen und Motiven eine (fehlende) Entwicklung thematisiert, indem uns ein bittersüßes Bild des Stillstands vorgesetzt wird. War in der Erinnerung alles super damals, doch sind die Couch, die „Theorien“ (aus denen immerhin schwammige „Recherchen“ geworden sind) und die Spliffs tatsächlich eine tragende Option für die Ewigkeit? Ein paar Worte zu: Lommbock (2017) weiterlesen

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Film geschaut: T2 Trainspotting (2017)


T2 Trainspotting (IMDb) – Schwarze Komödie/Groteske/Drama, UK, 2017 – Regie:  Danny Boyle, SkriptJohn HodgeIrvine Welsh, Kamera: Anthony Dod Mantle, Musik: VA, Copyright (Titelbild, Bildausschnitte, Trailer): © by Sony Pictures Home Entertainment


Review
Das 20 Jahre später erschienene Sequel zu TRAINSPOTTING ist (im positivsten denkbaren Sinne) ein ziemlich seltsamer Film. Ohne je eine wirkliche Linie in seinem Werk zu finden (bzw. sie vielleicht gar nicht finden zu wollen), geht Danny Boyle mit gewohnt ultra-stylishem (!) Händchen für Audiovisualität der Frage nach, was man über die Gruppe abgedrehter ex-Junkies nach so langer Zeit eigentlich erzählen kann und will, oder ob Substanz völlig egal ist, weil er (und wir) auch zufrieden sind, wenn Spud und co. einfach ein zweites Mal völlig über die Stränge schlagen und wir alle gemeinsam laut „Fuck it!“ brüllen.

„You had your time, you had the power. You’ve yet to have your finest hour.“

Findet er die Antwort? Vielleicht, vielleicht nicht – wenn dem tatsächlich so sei, ist sie wohl ein buntes Mosaik, das ein Stückchen aller denkbaren Antworten auf alle denkbaren Fragen in sich trägt. TRAINSPOTTING 2 gestaltet sich nämlich als wüstes Wechselbad aus Stimmungen und verrückten Einfällen. Film geschaut: T2 Trainspotting (2017) weiterlesen

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Horrorctober 2015, Film #13: Hellraiser IV – Bloodline (1996)


Trailer © by ’84 Entertainment


Fakten
Jahr: 1996
Genre: Horror
Regie: Kevin Yagher (als Alan Smithee)
Drehbuch: Peter Atkins
Besetzung: Bruce Ramsay, Valentina Vargas, Doug Bradley, Charlotte Chatton, Adam Scott, Kim Myers, Mickey Cottrell, Louis Mustillo, Paul Perri
Kamera: Gerry Lively
Musik: Daniel Licht
Schnitt: Randy Bricker, Rod Dean, Jim Prior


Es istwar wieder so weit: der #horrorctober hat(te) gerufen. Was das ist und was das soll erfahrt ihr auf dieser Info-Seite (die auch alle Links zu meinen Filmbesprechungen im Rahmen des „Events“ enthält). Wer alles mitmacht, kann man auf dieser Info-Seite der CineCouch nachlesen. Ich habe 12 von 13 Filmen im Oktober geschafft, die 13 im November nachgeschoben und reiche nun das letzte Review nach. Film Nummer #13 war desaströs – lasst doch die HELLRAISER-Reihe einfach in Ruhe.


Review
Und weiter geht die Entmystifizierung des HELLRAISER-Mythos. Nachdem wir im zweiten Teil (zu) tiefe Einblicke in die Dimension des Schmerzes bekamen und im dritten die Figur des „Pinhead“ durch seine unnötige Origin-Story gnadenlos an die Wand gefahren wurde, muss nun der sagenumwobenen Würfel, Portal in eine andere Welt und Hundepfeife der Cenobites, dran glauben. Wie es sich für jedes gute Horror-Franchise gehört (zumindest, wenn nach zahlreichen unnötigen Fortsetzungen die Ideen ausgehen) startet HELLRAISER: BLOODLINE im Weltall. Warum auch nicht – wo im gleichen Jahr Leprachaun und später sogar Jason ihr Unwesen trieben, dürfen auch Pinhead und seine Armada an Fleischerhaken und Folter-Ketten nicht fehlen. Horrorctober 2015, Film #13: Hellraiser IV – Bloodline (1996) weiterlesen

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Horrorctober 2015, Film #12: Hellraiser III – Hell On Earth (1992)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by STUDIOCANAL


Fakten
Jahr: 1992
Genre: Horror, Splatter
Regie: Anthony Hickox
Drehbuch: Peter Atkins, Tony Randel
Besetzung: Terry Farrell, Doug Bradley, Kevin Bernhardt, Ken Carpenter, Paula Marshall, Philip Hyland
Kamera: Gerry Lively
Musik: Randy Miller
Schnitt: Christopher Cibelli, James D.R. Hickox


Es istwar wieder so weit: der #horrorctober hat(te) gerufen. Was das ist und was das soll erfahrt ihr auf dieser Info-Seite (die auch alle Links zu meinen Filmbesprechungen im Rahmen des „Events“ enthält). Wer alles mitmacht, kann man auf dieser Info-Seite der CineCouch nachlesen. Ich habe 12 von 13 Filmen im Oktober geschafft, die 13 im November nachgeschoben und reiche nun die Reviews nach. Hier Film Nummer #12 – die HELLRAISER-Reihe nimmt von Teil zu Teil ab.


Review
Nun sind also die Cenobites Geschichte und die HELLRAISER-Reihe wird zu Pinhead-One-Man-Show. Ob das gut oder schlecht ist kann man sicher als Geschmacksfrage auslegen. Mir persönlich hat es aus diversen Gründen weniger gefallen. Warum?

Zuallererst fällt der krasse Bruch mit dem, was die Cenobites ursprünglich mal verkörperten auf: Charakteristisch für ihr Handeln war (besonders im ersten Teil der Reihe) eine extreme Emotionslosigkeit. Sie tun das was sie tun weil es ihre Bestimmung ist, weil sie es müssen, weil ihre Dimension zur Erforschung der Qual dient und sie nun mal die ausführende Kraft sind. Das ist der alleinige Grund ihrer Existenz, es gibt keine wirklichen Anführer, keine merkliche Hierarchie (auch wenn Pinhead in den Credits des ersten Films noch „Lead Cenobyte“ genannt wird). Horrorctober 2015, Film #12: Hellraiser III – Hell On Earth (1992) weiterlesen

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Meinung: Media Monday #221

Letzte Woche musste ich ihn ausfallen lassen, weil ich auf einer Konferenz war und 3 1/2 Tage der Woche nichts geguckt, nichts gehört und nicht mal an Blog, Medien oder sonstwas gedacht habe. 100% Science. Jetzt beim Media Monday #221 bin ich wieder dabei. Soll ja nicht einreißen mit Blogosphären-Verweigerung hier!


1. Als ich noch klein war, ist Flutsch-Finger mein Lieblingseis gewesen. Heute mag ich zu vieles, um mich noch entscheiden zu können (und zu wollen).

2. Sollte es jemals tatsächlich das schwachsinnige Sequel zu SPRING BREAKERS geben, fahre ich da hin, brülle „Look at maaaa shiiiiet, y’all“, ziehe die Gold-Uzi und mach die Verantwortlichen platt. In Gedanken zu mindest, bin ja ein friedfertiger Mensch.

3. Nach all den News zu TRANSFORMERS 5 steht fest: bei Michael Bay bleibt zumindest alles beim Alten, schließlich kann er noch so viel von einem übergreifenden Universum sprechen – es werden sich Computer-Roboter prügeln und das Hirn denkender Menschen wird dabei gegrillt. Meinung: Media Monday #221 weiterlesen

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