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Serie geschaut: Sense8 – Season #2 (2017)


Sense8 (IMDb) – Season #2, Science-Fiction, Drama, Ganze Welt, 2017 – Creator: Lana WachowskiLilly Wachowski , KameraJohn Toll, MusikJohnny KlimekTom Tykwer, Copyright (Titelbild, Bildausschnitte, Trailer): Netflix


Review
In Anbetracht der inhaltlichen und inszenatorischen Großartigkeit der ersten Staffel von SENSE8 (wir erinnern uns, ich war „leicht“ begeistert) hatte ich trotz unglaublicher Vorfreude und einem gelungenen Weihnachts-Special im Dezember etwas Angst die lang ersehnte zweite Season der Wachowski-Serie anzugehen. Season #1 ist so unbeschreiblich gut, konnte es also überhaupt gelingen dieses Niveau zu halten, geschweige denn sogar noch zu toppen? Ich war kribbelig. Ich fieberte. Ich hoffte. In der Eröffnungs-Episode WHO AM I? dauerte es genau 11 Minuten bis zur ersten absolut herausragenden Montage, die unter Erzeugung von Gänsehaut bis ins Letzte den SENSE8-Vibe atmet. Zweifel weg. Und sie sollte nicht die Letzte bleiben.

Die zweite Staffel (ich zähle das Weihnachtsfest-Special dazu) setzt stilistisch und emotional nahtlos da an, wo die vorherige ihren Schlussstrich zog – trotz Toby Onmuwere als neuem Darsteller des lebensfrohen Busfahrers Van Damme, trotz des Rückzugs von Lilly Wachowski aus der Produktion und trotz der Bringschuld, nach der Staffel-umspannenden Origin-Story des Clusters als Gemeinschaft, nun langsam tiefer in den Verschwörungs-Plot um Whispers und dessen geheime Organisation einzutauchen.  Serie geschaut: Sense8 – Season #2 (2017) weiterlesen

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LP: Clarity – Infinite (2014)


Quelle: SamuraiMusicTV YouTube-Kanal


Nachdem ich dieses großartige Album, auf dem Clarity sich irgendwo zwischen reduziertem Drum & Bass im Autonomic/Samurai/ASC-Style, Ambient und Electronica austobt, nun schon etwas zwei Jahre lang immer mal wieder höre, wird es (wie bei so vielen anderen EPs und LPs eigentlich auch) wohl langsam mal Zeit das Teil hier in den Blog zu schmeißen. INFINITE ist verträumt-spacige Musik, die (ganz dem Titel nach) wie „endlose Weite“ klingt und eindrucksvoll beweist, in was für eine interessante Richtung sich Drum & Bass in den 10er Jahren abseits der Brüllaffen/Teilefresser-Dancefloors entwickelt hat. Kristallklar produziert und gut zum Chillen, aber dennoch energetisch!

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LP: Moby – Hotel: Ambient (2005)


Quelle: Jasper Hobson YouTube-Kanal


Moby ist schon so einer. Stand lange mit einem Fuß im Erfolg und dem anderen in den Wurzeln der elektronischen Musik und hat über die Jahre immer und immer wieder Musik gemacht, die mir ziemlich zusagte. Das hier – HOTEL: AMBIENT – war 2005 als Bonus-Disc des Albums HOTEL heraus und wurde 2014/2015 auf seinem eigenen Label Little Idiot einzeln nochmal wiederveröffentlicht. Wie der Titel schon sagt, ist es Ambient in absoluter Reinform, also flächig chilliger Untermalungs-Sound, der angenehm unaufdringlich mit der Umgebung verschmilzt. Wenn mal berieseln lassen, dann so (oder von Brian Eno). Und auch wenn Moby rückwirkend mit seinem Hotel-Album selber nicht sonderlich zufrieden ist, muss ich sagen, dass mir diese Zugabe ziemlich gut gefällt. Vielleicht meinte er die ja auch gar nicht, sondern nur das Hauptalbum? Das Zitat „I wanted to produce an album that had the potential to be commercially successful. [..] Some of the songs are nice but I’m disappointed I made such a conventional generic record.“ ist immerhin nicht gerade das, was man in der Regel über eine Vocal- und (fast) Drum-freie Ambient-Scheibe sagt… Mir egal, wenn ich beruhigende, chillige Klänge brauche, dudelt aktuell diese LP.  LP: Moby – Hotel: Ambient (2005) weiterlesen

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LP: Kidkanevil – My Little Ghost (2014)

Der japanophile Brite Kidkanevil macht tolle Musik! Sein aktuelles Album MY LITTLE GHOST (erschienen auf dem Berliner Ausnahmelabel Project Mooncircle) ist richtig tolle Musik!

Irgendwo zwischen basslastiger Electronica, schwebendem Ambient und verträumtem 16Bit Videogame-Soundtrack suchen sich die 14 Tracks mittlerweile auf Dauerschleife ihren Weg ins Emotionszentrum meines Gehirns. Vollkommenes Schweben, nenn ich den verursachten Effekt mal!

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LP: Nicolas Bernier – Music For A Piano (2012)


Quelle: mojuvideo YouTube-Kanal


Die graue Jahreszeit beginnt und zwingt förmlich zum Ambient-Genuss. Passend zur aufkommenden Melancholie, empfehle ich das Album MUSIC FOR A PIANO auf Home Normal Records aus dem letzten Jahr. Wundervolle, schwebende Verwebungen von elektronischen Komponenten und klassischen Instrumenten, vorwiegend Piano und Violine (aber auch gern mal ein winterliches Glockenspiel). Einfach Musik zum genießen und treiben lassen. LP: Nicolas Bernier – Music For A Piano (2012) weiterlesen

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