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Podcast(s): Durch Den Podcatcher Gejagt #21 (2016)

Wenn Lebensumstände sich ändern, folgen zwangsweise auch Änderungen im medialen Verhalten, dem Blogging und schlussendlich Podcast-Genuss. Meint: Weniger Robot-Work und mehr Hirnschmalz-Nutzung zog bei mir in den letzten zwei Monaten weniger (weil: nicht mehr bei der Arbeit) gehörte Podcasts und das ständige Aufschieben eines neuen Sammel- und Empfehlungsposts mit sich. Wer Mathe kann (oder auch nicht), ahnt schon dass durch weniger hören, aber 5 Mal so lang warten nun ein Berg an empfehlenswerten Sendungen zusammen gekommen ist – aus diesem Grunde mache ich hier jetzt nur ein Best-Of mit den Ubor8urn3rn of se Podcastosphere und je einer knappen Zusammenfassungen meinerseits. Sonst ufert das. Wird sicher so schon genug, ihr quatscht einfach alle zu geilen Scheiß! Viel Spaß damit


Filme & Serien

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Film: Jagdszenen aus Niederbayern (1969)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by EuroVideo Medien GmbH


Fakten
Jahr: 1969
Genre: Gesellschaftskritik
Regie: Peter Fleischmann
Drehbuch: Peter Fleischmann
Besetzung: Martin Sperr, Angela Winkler, Else Quecke, Michael Strixner, Maria Stadler, Gunja Seiser, Johann Brunner, Hanna Schygulla, Renate Sandner, Ernst Wager, Johann Lang, Johann Fuchs, Hans Elwenspoek
Kamera: Alain Derobe
Musik: –
Schnitt: Barbara Mondry, Jane Seitz


Review
JAGDSZENEN AUS NIEDERBAYERN (oder: Die gnadenlose Demaskierung des deutschen Nachkriegs-Heimat-Mythos)

Damals, 1969, die übliche Behauptung: In einem x-beliebigen Dorf in Süddeutschland, repräsentativ für jedes andere, lebt eine glückliche Dorfgemeinschaft. Die Menschen verüben fröhlich ihre Arbeit und die Sonne scheint bis tief in die Herzen hinein.

Hier gezeigte Realität: Die fröhliche Gemeinschaft ist in Wahrheit eine zutiefst verrohte Sippschaft in der Intoleranz, psychische und körperliche Gewalt, sexuelle Übergriffe und Alkoholismus tief verwurzelt und gedudelt sind, allerdings durch eine scheinheilige Doppelmoral unter dem Deckmantel der gottesfürchtigen-Angepasstheit totgeschwiegen werden.

Diese Angepasstheit ist das Wichtigste in der provinziellen Denke der Dorfbewohner. Eine makellose, sichtbare Fassade bewahren. Nicht auffallen. Bloß nicht aus dem Rahmen der akzeptierten gesellschaftlichen Normen herausbrechen. Jede (vermeintliche) Störung der etablierten Strukturen mit ganzer Kraft bekämpfen. Film: Jagdszenen aus Niederbayern (1969) weiterlesen

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