Schlagwort-Archive: Drum & Bass

Großartige Musik: ASC – Colours Fade. Volume One (2016)

Titelbild © by Auxiliary



Quelle: Evening Selection YouTube-Kanal


ASC macht durchweg so großartige Musik, dass ich tendenziell (wenn ich mir mehr Zeit für dieses Blog nehmen würde, und mehr Disziplin in der Verbreitung von mir geliebter Musik hätte, und dies-das, und bla-blubb) jede seiner Veröffentlichungen ungehört hypen könnte und dabei selten bis nie im Nachhinein zurück-rudern müsste. Immer absolut brillant produziert, immer Innovations-technisch weit vorn und dabei stilistisch von Weltraum-Ambient über pumpende 4/4-Dinger bis hin zu verspielt futuristischem Drum & Bass/170 äußerst breit aufgestellt. So breit, dass man statt von Genres eher von „dem ASC-Sound“ sprechen kann. Läuft bei ihm.

Die Krux dabei ist lediglich, dass der Mann einen immensen Output hat (5 LPs und unzählige Singles & EPs in den letzten 3 Jahren) und allein durch diese Quantität ab und an den Eindruck erweckt, sich zu wiederholen, manchmal gar einzelne Tracks regelrecht zu replizieren. Bei all dem (übermenschlich guten) kristallklaren Sounddesign bleibt in Einzelfällen die Idee auf der Strecke und ich frage mich: „Kenne ich das nicht schon?“.  Großartige Musik: ASC – Colours Fade. Volume One (2016) weiterlesen

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EP: Nuage – Prints Of You: The Remixes (2016)


Quelle: Skankandbass YouTube-Kanal


Vier wunderschöne Remixe auf einer EP, beteiligt sind Blu Mar Ten, Nuage selbst und (endlich mal wieder) Bop. Wie die Namen schon andeuten, gibt es hier reduzierten Drum & Bass der frickeligen, melodiösen und vor allem entspanntesten Sorte. Passt gut zum blauen Himmel, weil verträumt und so…  EP: Nuage – Prints Of You: The Remixes (2016) weiterlesen

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Meinung: Media Monday #264

Diese Woche reicht meine Zeit auch mal wieder für den Media Monday #264. Prozedere wie eh und je: Wulf stellt einen Lückentext zur Verfügung und meine Ergänzungen sind kursiv. Mal sehen, was es heute für 7 Fragen gibt…


1. Um mich begeistern zu können kommen die vielseitigsten Qualitäten infrage und einige Aspekte, die anscheinend viele Film- und Serienfans sehr stören – diese ominösen Logiklöcher z. B. – haben für mich kaum Gewicht. Vielleicht, weil ich Film immer weniger als etwas erzählendes rezipiere, sondern im Kino mittlerweile fast ausschließlich nach Stimmungen, Subtexten und Sinneseindrücken suche. Und auch bei den zu lobenden Aspekten, bin ich wohl ein Exemplar der wohlwollenden Art, weil ich mich ganz oft nur fragend am Kopf kratze, wenn Filme als unterirdisch und Müll gebasht werden, denen ich eine Menge, oder zumindest ein wenig abgewinnen kann. Es können doch so viele Aspekte an Filmen mitreißen!

2. Jai Courtney reicht aus, dass ich mich enttäuscht abwende, denn auch wenn ich in Frage eins gerade für einen breiten Blick auf Film plädierte, sind tumbe Nüsse wie dieser Kasper tatsächlich eins der wenigen Fail-Kriterien.

3. Für eine regelrechte Leidenschaft braucht es meist eine Initialzündung. Konkret war das bei mir zum Beispiel die erste Drum & Bass-Clubnacht, wo es mir wie Schuppen von den AugenOhren fiel, weshalb mich Mainstream-Disco-Geschlonze auch in dem Alter, als alle da plötzlich voll drauf abfuhren, schon immer nur angeödet und abgeturnt hat. Liebe auf den ersten Lausch, die dann zu meiner mittlerweile 15jährigen DJ-Leidenschaft führte. Bei Filmen war es eine Handvoll Filme, die mich prägten und immer mehr dazu brachten mich mit dem Medium befassen zu wollen. Welche genau, erzähle ich zum Beispiel am Anfang der ersten Folge von Enough Talk!, oder letztens in einer Ausgabe über prägende Filme.

4. Ein inszenatorisches Glanzstück ist – und jetzt nenne ich mal was anderes als die üblichen Kandidaten – definitiv SICARIO. Hab nun endlich das schöne Steelbook, sah ihn ein zweites Mal und war wahrscheinlich sogar noch krasser in den Sitz gepresst, als beim Kinobesuch vor einem Dreivierteljahr. Fatalistisch, eine Anklage an den heuchlerischen War on everything und eine beklemmende Studie über moralischen Verfall und die Wahl der MittelMeinung: Media Monday #264 weiterlesen

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LP: Clarity – Infinite (2014)


Quelle: SamuraiMusicTV YouTube-Kanal


Nachdem ich dieses großartige Album, auf dem Clarity sich irgendwo zwischen reduziertem Drum & Bass im Autonomic/Samurai/ASC-Style, Ambient und Electronica austobt, nun schon etwas zwei Jahre lang immer mal wieder höre, wird es (wie bei so vielen anderen EPs und LPs eigentlich auch) wohl langsam mal Zeit das Teil hier in den Blog zu schmeißen. INFINITE ist verträumt-spacige Musik, die (ganz dem Titel nach) wie „endlose Weite“ klingt und eindrucksvoll beweist, in was für eine interessante Richtung sich Drum & Bass in den 10er Jahren abseits der Brüllaffen/Teilefresser-Dancefloors entwickelt hat. Kristallklar produziert und gut zum Chillen, aber dennoch energetisch!

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Meinung: Media Monday #258

Am Wochenende hab ich mich völlig ausgeklinkt. Das tat gut, auch weil ich endlich ein paar Texte zu Serien schreiben konnte, die mich in letzter Zeit ziemlich gekickt haben. Die Worte wollten raus, aber da ich es irgendwie schwieriger und zeitaufwändiger finde als über Filme zu schreiben, hatte ich in letzter Zeit nie genug Luft dafür. Watch this space, Reviews incoming! Jetzt gibts erstmal den Media Monday #258 von Wulf mit meinen Ergänzungen in kursiv.


1. Naveen Andrews hat ja schon in allerhand Serien mitgespielt wie etwa LOST oder SENSE8 , aber wirklich große Rollen in Filmen hatte er noch nicht. Schade, ich mag den alten „Sayid“.

2. Also die Musik von Lotic ist wirklich ziemlich abstrakt (hörst du hier oder hier). Der sollte mal ’nen Score schreiben.

3. So richtig als Nerd fühle ich mich ja eigentlich nur wenn es um obskure Spielarten von Drum & Bass Musik geht. Da bin ich nämlich zwischen 2005 und 2010 ziemlich tief rein getaucht. Wer also die Entwicklung des Subgenres Techno-DnB von Raiden über Offkey Recordings bis zum industriell angehauchten Russian Takeover durch Proket, Gancher und co. erklärt haben will, ist bei mir an der richtigen Adresse.

4. Zuletzt ins Kino getrieben hatben mich zu viele Superheldenfilme und zu viele Sneaks in denen Mist lief. Morgen gucke ich dafür GREEN ROOM und vielleicht sogar noch THE WITCH hinterherMeinung: Media Monday #258 weiterlesen

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