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LP: Dark Sky – Othoma (2017)

Titelbild © by Monkeytown Records



Quelle: ELECTRONIC / INDIE MUSIC NEWS YouTube-Kanal


Dark Sky sind nach dem 2014er IMAGIN mit einem neuen Album zurück und sie sind better-than-ever. OTHOMA heißt der neue, wieder auf Modeselektor’s Monkeytown-Label erschienene Kracher und stellt sich, nach mehrmaligem hören und dem damit eihergehenden tieferen Eintauchen in die erschaffenen Klangwelten, im Gesamtbild vor allem als Brückenschlag zwischen verschiedenen Stilen dar.

Der klassische Dark Sky Sound bleibt dabei immer vordergründig präsent, die vielschichtigen Flächen hinter den Beats sind jedoch (noch) verträumter als zuvor geworden. Auf Tuchfühlung mit dem aktuellen Synthwave-Revival, aber nie auch nur mit einem ganzen Fuß in diesem Genre, frickeln die zwei Beat-Bastler komplexe Titel, in denen auch beim x-ten Hören noch neue Elemente im runden Gesamtbild zu entdecken sind. 

Bereits der Titeltrack OTHOMA zeigt, was Dark Sky am besten können: auf dem Floor und auf dem Sofa gleichermaßen funktionieren. Die Beats treiben, doch statt stumpfem 4/4-Puls mit Tanzgarantie schleichen sich alle paar Bars kleine Breaks und frickelige Percussion ein. Direkt darauf folgt DOMES, mein Gewinner des Albums, der in seinen Flächen auch als Score eines düsteren Sci-Fi-Films agieren könnte und die Verträumtheit in neue Sphären hebt. Später kombiniert das Duo auch mal schwebend-hypnothische Synthesizer Arrangements mit jackenden, aber dennoch unaufdringlichen House-Beats (ANGELS), oder baut Brücken zu gänzlich undefinierbarer Electronica vom Schlage eines Lotic oder Arca.

Und so viele Einflüsse auch in OTHOMA stecken, gelingt es Dark Sky dabei durchweg völlig eigen und rund zu erscheinen. Jeder Sound macht Sinn und ergänzt sich Loop für Loop zu einem Album, das mich abheben lässt. Fantastisch!


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