Archiv der Kategorie: Eastcoast Rap

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Video: Rapping, deconstructed – The Best Rhymers Of All Time (2016)

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Ich habe in meiner Laufbahn als Musikfan, der eben nicht nur für ein einziges Genre offen ist, mehrfach bei Fans von Musikrichtung X eine abfällige Sicht auf Musikrichtung Y erlebt. Besonders hart wird von unwissenden immer mit Rap/Hip-Hop ins Gericht gegangen – nicht selten durfte ich Aussagen vom Typ „das bißchen Rappen kann doch nun wirklich jeder“ belächeln (auch wenn so viel Ignoranz eigentlich zum weinen ist).

In diesem YouTube-Video wird ganz wundervoll analysiert, was ein paar der größten Rapper der Geschichte für unfassbare Wortakrobaten gewesen sind und wie komplex sie mit Sprache spielten. Besonders, wenn man Hip-Hop immer als diesen simplen Kinderreim-Quatsch abgetan hat, ist das mehr als einen Blick wert! Und ich hör jetzt erstmal Biggie und Mos Def


via Nerdcore Blog

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LP: Apollo Brown & Ras Kass – Blasphemy (2014)


Quelle: HipHopNeverDies YouTube-Kanal


Detroit-Producer Apollo Brown hat mit BLASPHEMY ein wirklich schönes Hip-Hop-Album auf Mello Music Group produziert, dem man klar und deutlich die soulig-funkige Detroit/Dilla-Schule anhört. Kopfnicken setzt sofort ein und die Wärme der Samples umschmiegt den Liebhaber der Golden Age des Raps. Sehr fette Vocals dazu, kommen hauptsächlich von Ras Kass, der sich mit einigen hochkarätigen Features die Klinke in die Hand reicht und passen perfekt auf die melodiösen, knisterig-nostalgischen Beats. Läuft bei mir jetzt tatsächlich seit eineinhalb Jahren immer mal wieder. Echt gelungen.

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LP: Mac Miller – GO:OD AM (2015)


Quelle: NewSouljazGANG YouTube-Kanal


Nach dem fantastischen WATCHING MOVIES WITH THE SOUND OFF von 2013 (und dem von mir ungehörten FACES letztes Jahr) ist Mac Miller (nun auf Major Label Warner) mit dem neuen Album GO:OD AM zurück. Verdammt, ist das gut. Der ultra-flüssige Rap-Stil, die rauchig-wabernden Beats (perfekt produziert u.A. von ihm selbst, teils in Collab mit Tyler, The Creator oder Thundercat), das immerfort vereinnahmende Gesamtpaket. Da passt alles und wenn der letzte der 17 Tracks verhallt ist, zieht es den Finger direkt zur Play-Taste, um den nächsten Durchlauf zu starten. Ohne mich derzeit groß mit Hip-Hop zu beschäftigen, kann ich sagen, dass hier ein aktueller Favorit vorliegt. Miller, einst als infantiler Knirps zerrissen, kann was und zwar richtig. Klangtechnisch nah am aktuellen Output von A$AP Rocky (wenn auch nicht ganz so smoked-out) laden die Tunes zum schweben ein. Gute, diese. LP: Mac Miller – GO:OD AM (2015) weiterlesen

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LP: A$AP Rocky – AT.LONG.LAST.A$AP (2015)


Quelle: A$AP MOB YouTube-Kanal


He did it again. Nach dem freien Mixtape Live.Love.A$AP, dem folgenden 3 Millionen Dollar Deal mit Sony und dem ersten richtigen Soloalbum Long.Live.A$AP kommt nun der Nachfolger AT.LONG.LAST.A$AP. Und verdammt – der Typ, seine Beats und der Gesamtfluss werden, obwohl ich nicht gedacht hätte, dass das nach BASS, FASHION KILLAH, etc. überhaupt noch geht, immer besser und besser und besser². Die tiefen reduzierten Beats wabern in feinster smoked-out-Manier vor sich hin, bleiben aber immer interessant und Rocky flowt wie ein Weltmeister, wechselt spielend zwischen zerhacktem Rap, Singsang und allem was noch so auf Beats passt.  Es läuft auf Repeat und das wird sich in den nächsten Tagen sicher nicht ändern! LP: A$AP Rocky – AT.LONG.LAST.A$AP (2015) weiterlesen

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LP: Run The Jewels – Run The Jewels I & II (2013/2014)


Quelle: massappeal YouTube-Kanal


Wenn doch Hip-Hop immer so wäre…

Nachdem New York’s Alternative-Rap Ur-Gestein (Betonung auf Alternative, denn dass Hip-Hop Urgesteine in den frühen späten 70ern bis frühen 80ern zu suchen sind, ist mir klar) El-P – seines Zeichens damals eine Hälfte von Company Flow und Label-Head von Def Jux – bereits vor einigen jahren Killer Mike’s LP R.A.P. MUSIC produzierte, haben die beiden sich 2013 zum Duo Run The Jewels zusammen gefunden und direkt das erste, nach sich selbst benannte Album raus gehauen. 2014 kam der Nachfolger (der u.A. Pitchfork’s Album des Jahres wurde).

Kurz gesagt: Wie es die ersten wütend gebrüllten Zeilen auf Part II bereits prophezeien, brennen die beiden alles nieder!
LP: Run The Jewels – Run The Jewels I & II (2013/2014) weiterlesen

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