Archiv der Kategorie: Metal(core)

Schnell / Laut / Brutal

LP: Kvelertak – Nattesferd (2016)


Quelle: Kvelertak YouTube-Kanal


Manchmal muss man ein Album wegen nur 1-2 Titeln teilen. Nicht dass NATTESFERD – Album Nummer drei der norwegischen Metalband Kvelertak – insgesamt nicht mein Ding wäre, aber der zweite Track namens 1985 hat sich so unglaublich in meinem Ohr festgesetzt, dass ich kaum aus dem Repeat-Modus heraus komme. Ich weiß nicht wie ich es in Worte fassen soll, denn in Bezug auf Gitarrenmusik ist mein Vokabular beschränkt, aber der Titel des Songs ist einfach Programm. Musik, die nicht in Death-, Thrash-, White- oder sonst was für Metal klassifiziert werden muss, sondern streng im Geiste der 80er noch schlicht und ergreifend als Heavy Metal durchgeht. Die Art, wie die Gitarre in kurzen Anschlägen den Rhythmus hält, während die andere ein simples, unheimlich eingängiges Solo darüber spielt – boah, da geht mir das nostalgische Herz auf. In der Paarung aus Metal, Rock & Roll und etwas Punk ist das konsequent retro, ohne dabei jedoch altbacken zu wirken. Wenn ich die Augen schließe, sehe die Skater aus POLICE ACADEMY 4 vor dem inneren Auge herum heizen (obwohl da im Original ja eigentlich Synthiepop lief, aber scheiß drauf). Wundervoller Vibe.

In den anderen Songs verweigern sich die Musiker übrigens angenehm eigensinnig vor klaren Genre-Zuordnungen. Etwas Hard- und Metalcore, etwas Rock & Roll, etwas Metal. Stark.

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LP: Rorschach – Remain Sedate / Protestant (2011)


Quelle: sweetbabyjaysus YouTube-Kanal


Und noch mehr Metalcore-Bretter. Jetzt Rorschach, deren Song Pavlov’s Dogs ich im Film ZERO DARK THIRTY entdeckt habe. Brett. LP: Rorschach – Remain Sedate / Protestant (2011) weiterlesen

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