Archiv der Kategorie: Lektionen in Zeitverschwendung

Es besser zu wissen, aber trotzdem zu tun – das ist streng genommen reine Zeitverschwendung. Ich berichte hier von meinen Ausflügen auf Terrain, das sich eigentlich schon beim ersten Blick als unfruchtbar heraus stellte. Eine Übersicht der gelernten „Lektionen in Zeitverschwendung“ findet ihr auf dieser Übersichtsseite.

Lektionen in Zeitverschwendung #8: Ein Hauptgewinn für Papa (2006)

Titelbild © by ARD


Jeder sieht schlechte Filme, das liegt in der Natur der Sache. Der natürliche Auswahlprozess hilft jedoch in der Regel dabei, sie so gut wie möglich zu umschiffen. Doch wie ist es mit Werken, die mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Kategorie „Schund“ fallen? Manchmal siegt die Neugier – nach dem Sichten bleibt dann meist die ernüchternde Erkenntnis, dass es besser gewesen wäre auf die innere Stimme zu hören. Lektionen, die man lernen muss. Es besser zu wissen, aber trotzdem zu tun – das ist Zeitverschwendung. In dieser Rubrik berichte ich von meinen traurigen Versuchen ein Terrain zu beackern, das sich eigentlich schon beim ersten Blick als unfruchtbar heraus stellte – von meinen „Lektionen in Zeitverschwendung“. Eine Auflistung aller gelernten Lektionen findet ihr in der Kategorie des Blogs und kompakter auf dieser Übersichtsseite.


Fakten
Jahr: 2006
Genre: Liebeskomödie, Un-Film, Volksverdummung
Regie: Bodo Fürneisen
Drehbuch: Stefan Rogall
Besetzung: Heio von Stetten, Dana Vávrová, Anica Dobra
Kamera: Sebastian Richter
Musik: Tamás Kahanem, Rainer Böhm
Schnitt: Unbekannt


Review
Nun, wo ich den jahrelangen (nutzlosen) Widerstand aufgegeben und mich resignierend in die Fänge der Gebührenzahlung begeben habe, wollte ich mir auch mal ein Bild machen, wofür „meine hart verdienten Euros“ (haha) eigentlich ausgegeben werden. Deswegen ist dieses Wochenende keine meiner, ebenfalls von „hart verdienten Euros“ (allerdings freiwillig) erworbenen, BluRay-Discs oder Netflix-Streams über den Schirm geflimmert, sondern ich habe mich voll und ganz der federleichten, Schlaf-fördernden Berieselung von öffentlich rechtlicher Seite hingegeben.
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Lektionen in Zeitverschwendung #7: Die Fantastische Welt von Oz (2013)


Trailer © by Walt Disney Studios


Jeder sieht schlechte Filme, das liegt in der Natur der Sache. Der natürliche Auswahlprozess hilft jedoch in der Regel dabei, sie so gut wie möglich zu umschiffen. Doch wie ist es mit Werken, die mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Kategorie „Schund“ fallen? Manchmal siegt die Neugier – nach dem Sichten bleibt dann meist die ernüchternde Erkenntnis, dass es besser gewesen wäre auf die innere Stimme zu hören. Lektionen, die man lernen muss. Es besser zu wissen, aber trotzdem zu tun – das ist Zeitverschwendung. In dieser Rubrik berichte ich von meinen traurigen Versuchen ein Terrain zu beackern, das sich eigentlich schon beim ersten Blick als unfruchtbar heraus stellte – von meinen „Lektionen in Zeitverschwendung“. Eine Auflistung aller gelernten Lektionen findet ihr in der Kategorie des Blogs und kompakter auf dieser Übersichtsseite.


Fakten
Jahr: 2013
Genre: Fantasy, Märchen, Kinderfilm
Regie: Sam Raimi
Drehbuch: Mitchell Kapner, David Lindsay-Abaire
Besetzung: James Franco, Michelle Williams, Rachel Weisz, Zach Braff, Mila Kunis, Tony Cox, Bruce Campbell, Abigail Spencer
Kamera: Peter Deming
Musik: Danny Elfman
Schnitt: Bob Murawski


Review
Da war die Neugier wohl mal wieder exponentiell größer als die Vernunft. Was hab ich nicht alles gedacht: „Hmm, interessiert mich eigentlich nicht“. „Hmm, sieht nach einer viel zu bunten, viel zu leeren CGI-Eskapade aus“. „Hmm, scheint sich ziemlich auf Schauwerte (die mir gar nicht gefallen) zu verlassen“. Und zuletzt: „Hmm, aber ist von Sam Raimi und mit James Franco. Und aus Raimis Feder, da kann das Resultat doch nicht SO schlecht werden…“.

Nun weiß ich: es konnte!
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Lektionen in Zeitverschwendung #6: Love Vegas (2008)


Trailer © by 20th Century Fox


Jeder sieht schlechte Filme, das liegt in der Natur der Sache. Der natürliche Auswahlprozess hilft jedoch in der Regel dabei, sie so gut wie möglich zu umschiffen. Doch wie ist es mit Werken, die mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Kategorie „Schund“ fallen? Manchmal siegt die Neugier – nach dem Sichten bleibt dann meist die ernüchternde Erkenntnis, dass es besser gewesen wäre auf die innere Stimme zu hören. Lektionen, die man lernen muss. Es besser zu wissen, aber trotzdem zu tun – das ist Zeitverschwendung. In dieser Rubrik berichte ich von meinen traurigen Versuchen ein Terrain zu beackern, das sich eigentlich schon beim ersten Blick als unfruchtbar heraus stellte – von meinen „Lektionen in Zeitverschwendung“. Eine Auflistung aller gelernten Lektionen findet ihr in der Kategorie des Blogs und kompakter auf dieser Übersichtsseite.


Fakten
Jahr: 2008
Genre: Rom-Com
Regie: Tom Vaughan
Drehbuch: Dana Fox
Besetzung: Cameron Diaz, Ashton Kutcher, Rob Corddry, Lake Bell, Jason Sudeikis, Zach Galifianakis, Queen Latifah, Krysten Ritter
Kamera: Matthew F. Leonetti
Musik: Christophe Beck
Schnitt: Matt Friedman


Review
Die Grundidee und die erste halbe Stunde von LOVE VEGAS (der mal wieder im Original völlig anders heißt, aber warum sollte man den Titel WHAT HAPPENS IN VEGAS… auch beibehalten, wenn man stattdessen auch beknackt Englisch zu Englisch ein“deutsch“en kann?) sind noch einigermaßen solides RomCom-Material. Teils etwas infantil, aber who cares, kann man gucken. Dann geht es steil bergab…

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Lektionen in Zeitverschwendung #5: Hotel Lux (2011)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Constantin Film


Jeder sieht schlechte Filme, das liegt in der Natur der Sache. Der natürliche Auswahlprozess hilft jedoch in der Regel dabei, sie so gut wie möglich zu umschiffen. Doch wie ist es mit Werken, die mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Kategorie „Schund“ fallen? Manchmal siegt die Neugier – nach dem Sichten bleibt dann meist die ernüchternde Erkenntnis, dass es besser gewesen wäre auf die innere Stimme zu hören. Lektionen, die man lernen muss. Es besser zu wissen, aber trotzdem zu tun – das ist Zeitverschwendung. In dieser Rubrik berichte ich von meinen traurigen Versuchen ein Terrain zu beackern, das sich eigentlich schon beim ersten Blick als unfruchtbar heraus stellte – von meinen „Lektionen in Zeitverschwendung“. Eine Auflistung aller gelernten Lektionen findet ihr in der Kategorie des Blogs und kompakter auf dieser Übersichtsseite.


Fakten
Jahr: 2011
Genre: Komödie, Satire
Regie: Leander Haußmann
Drehbuch: Leander Haußmann
Besetzung: Michael Herbig, Jürgen Vogel, Thekla ReutenValeriy GrishkoAlexander SenderovichJuraj KukuraThomas ThiemeGennadi VengerovJosef OstendorfSebastian BlombergSibylle Canonica
Kamera: Hagen Bogdanski
Musik: Ralf Wengenmayr
Schnitt: Hansjörg Weißbrich


Review
Das Lernziel dieser Lektion: Einen Film schauen, von dem man denkt es sei ein bestimmter, der er aber in der Realität dann doch nicht ist. Für eine 1+ darf dies jedoch erst nach etwa eineinhalb Stunden Laufzeit bemerkt werden.

So schwer kann es doch eigentlich nicht sein, das hochleistungsfähigste unserer Organe – unser Gehirn – zu dem zu gebrauchen, was uns vom Instinkt-getriebenen Tier unterscheidet: Denken.  Lektionen in Zeitverschwendung #5: Hotel Lux (2011) weiterlesen

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Lektionen in Zeitverschwendung #4: Hafen der Düfte (2013)


Trailer © by ARD


Jeder sieht schlechte Filme, das liegt in der Natur der Sache. Der natürliche Auswahlprozess hilft jedoch in der Regel dabei, sie so gut wie möglich zu umschiffen. Doch wie ist es mit Werken, die mit an Gewissheit grenzender Wahrscheinlichkeit in die Kategorie „Schund“ fallen? Manchmal siegt die Neugier – nach dem Sichten bleibt dann meist die ernüchternde Erkenntnis, dass es besser gewesen wäre auf die innere Stimme zu hören. Lektionen, die man lernen muss. Es besser zu wissen, aber trotzdem zu tun – das ist Zeitverschwendung. In dieser Rubrik berichte ich von meinen traurigen Versuchen ein Terrain zu beackern, das sich eigentlich schon beim ersten Blick als unfruchtbar heraus stellte – von meinen „Lektionen in Zeitverschwendung“. Eine Auflistung aller gelernten Lektionen findet ihr in der Kategorie des Blogs und kompakter auf dieser Übersichtsseite.


Fakten
Jahr: 2013
Genre: Drama, pseudo-Erotik-Thriller
Regie: Peter Gersina
Drehbuch: Philip LaZebnik
Besetzung: Veronica Ferres, Russell Wong, Herbert KnaupMatthew MarshCourtney WuCraig FongBernie ChanAnnamaria AhrensJerry Hoh
Kamera: Jan Fehse
Musik: Dirk Leupolz
Schnitt: Knut Hake


Review
Ich wollte mich mal wieder davon überzeugen, was die Öffentlich-Rechtlichen aus unseren Gebühren fabrizieren – schlechte Idee! Dem deutschen Fernsehfilm immer und immer wieder eine Chance geben zu wollen, welch edlen Vorsatz ich damit doch gefasst habe. Wie nett von mir. Wie tolerant. Und ja, die Beweggründe lassen sich weniger auf Interesse, denn mehr auf das Stichwort „Fairness“ herunterbrechen. Pauschal zu urteilen, ohne die „Entwicklung“ zu verfolgen, das ist nun mal nicht fair. Oder?

Fairness hin oder her, immer wenn es wieder so weit war und nach einer (exakt) 90 minütigen Tortur die banale Wohlfühl-Musik einsetzte, verfluchte ich mich dafür. Wenn es einen Lehrplan im, von mir viel zu oft unterrichteten Fach „Zeitverschwendung“ gäbe, so stünde doch der deutsche Fernsehfilm ganz weit oben. Vielleicht sogar ganz oben? Denn besagte „Entwicklung“ der Materie steuert, wenn überhaupt, in eine Richtung – und zwar bergab. In die tiefsten Tiefen der Sümpfe aus Banalität, durchsetzt vom fiesen Gestank der Belanglosigkeit, in Gebiete die karg und leer sind, allerhöchstens bewohnt von Tieren – störrischen Eseln und gleichgültigen Lamas. Tiere denen wir und unsere Unterhaltung, unsere Bildung, unser Mensch sein völlig egal sind. Und die uns dies spuckend und quäkend spüren lassen.  Lektionen in Zeitverschwendung #4: Hafen der Düfte (2013) weiterlesen

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