Meinung: Media Monday #218

Spät dran, Bauchschmerzen und wenig Zeit. Das heißt: Media Monday #218 wird ’ne knappe Nummer!


1. VICTORIA wusste mich vom ersten Moment an zu packen, schlicht weil bereits der Einstieg mit Stroboskop-Licht im Club, zum genialen BURN WITH ME von DJ Koze eine absolut hypnotische Wirkung hat. Das „Mittendrin-Gefühl“, welches den ganzen Film nicht weichen wird, nimmt hier den Anfang.

2. Die Zeit für NOAH hätte ich mir echt schenken können, schließlich ist der Film enttäuschender Quark (siehe verlinkte Kritik).

3. Robert DeNiro war auch schon mal zielsicherer in ihrer/seiner Rollenauswahl, denn immerhin ist die Liste der Meisterwerke in denen er spielt lang – heute kurbelt er leider nur noch in dümmlichen Comedys eine 08/15-Leistung runter, um sein Geld zu verdienenMeinung: Media Monday #218 weiterlesen

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Artikel: Trick or Treat – the #horroctober’s coming… Der Status des Horrors im Stream.

Titelbild © by José Antonio Gil Martínez under CC BY 2.0 License. Source: Flickr


Der Regen plätschert leise vor sich hin, es wird langsam aber sicher wieder gefährlich früh dunkel und der Sommer verliert im Kampf um die wetterliche Oberhand langsam die Kraft – eine Prise Herbst ist bereits spürbar, Herbst heißt Halloween und Halloween heißt #horrorctober (was genau das ist, kann der interessierte Leser hier erfahren)! Das macht den wetterlichen Umschwung erträglicher, denn ich hatte, trotz einiger filmischer Fehlgriffe (siehe Kategorie), letztes Jahr eine Menge Spaß dabei: Ein Hashtag, dreizehn Horrorfilme und ein Haufen gleichgesinnter – besonders der Echtzeit-Austausch über die gesehenen Filme, das Stöbern durch die Listen der anderen Teilnehmer und vor allem die Flut an Reviews und Podcasts machte das gemeinsame Gruseln zu einer vollständig runden Sache. Und wie man trotz des (noch) recht frühem Datums an den sporadischen Einträgen auf Twitter aus den letzten Tagen (oder sogar Monaten) sehen kann, scheine ich diesbezüglich nicht der einzige zu sein, dem es im Finger auf der Fernbedienung juckt:

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Serie: Code 37 – Season #2 (2011)


Titelbild, Trailer & Bildausschnitte © by Edel:Motion Film


Fakten
Jahr: 2011
Genre: Krimi, Thriller
Showrunner: –
Crew (Writer, Director, Cinematographer, Editor): IMDb-Übersicht
Besetzung: Veerle Baetens, Michael Pas, Marc Lauwrys, Gilles De Schryver, Geert Van Rampelberg, Carry Goossens
Musik: Piet De Ridder


Review
Es geht übel zu im belgischen Gent – Vergewaltigung, Missbrauch, Pädophilie – die Liste ließe sich noch lange fort führen, denn dies sind nur einige der schockierenden Delikte mit denen sich das Team des örtlichen Sittendezernates unter der Leitung der toughen Hannah Maes (verkörpert von einer starken Veerle Baetens) herum schlagen muss. Benannt nach der belgischen Polizeiziffer für Sexualstraftaten, begleitet CODE 37 sie und ihre Team aus den drei engsten Mitarbeitern auf ihrem fortwährend-beklemmenden Tauchgang in menschliche Abgründe.
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Podcast(s): Durch Den Podcatcher Gejagt #6 (2015)

Und wieder ein paar aktuelle (und weniger aktuelle) Podcast-Empfehlungen, dieses mal nicht so stark mit Filmfokus.


Netz, Gesellschaft, Wissenschaft

  • Gott hänge ich nach – weil ich beim Soziopod immer denke „da musst du vollkommen wach und da sein, um das zu hören“, kam die Episode #36 mit dem vernünftigen Jahresrückblick 2014 jetzt im August in den Player. Ein tolles Gespräch mit starken Gedanken zu Transhumanismus, beängstigenden rechts-Entwicklungen der Gesellschaft, Bildung, Wetten Dass, dem ADAC-Skandal und noch einigen Themen mehr.
  • Bei Wanhoff’s Wunderbarer Welt der Wissenschaft gab es in der Sendung vom 17.08.15 einige interessante Meldungen: Da ja heutzutage jeder zweite von Kopf bis Fuß tätowiert ist, ein nicht unwesentlicher Hinweis an alle „Mitläufer“ – weg lasern von Tattoos setzt Blausäure frei. Nicht gut! Also besser zweimal überlegen.
  • Nachgeholt: Episode #42 von Dan Carlin’s Hardcore History (mittlerweile schon kostenpflichtig) widmet sich einem sehr spannenden Thema, was er als „logical insanity“ bezeichnet. Wie tickt das Hirn, wenn im Krieg völlig unmenschliche Entscheidungen (wie Abwürfe von Atombomben) aus „logischen“ Gründen getroffen werden?
  • Nachgeholt: Bei Staatsbürgerkunde #50 geht es um Kabarett in der DDR. Birgit Schaller, die damals wie heute in der Herkuleskeule in Dresden aktiv ist, plaudert über die Schlupflöcher der Künstler, Tabuthemen, etc.
  • Bei Wir hören Stimmen #39 wird der (vielleicht erste interaktive?) Podcast Puerto Patida vorgestellt. Ich schätze OhneQ ja schon sehr für DER WILL DOCH NUR SPIELEN und habe sein neues Format sofort abonniert

Film

  • Bei Second Unit übernimmt die Wiederaufführung das Vertretungs-Ruder. CITY LIGHTS von Charles Chaplin wird in Episode #163 besprochen und ich war überrascht, wie kritisch und hart Christian und Max mit dem Film ins Gericht gehen!
  • Die Cinecouch haut in letzter Zeit fast nur noch Episoden zu Filmen raus, die ich entweder noch gucken, oder wieder auffrischen muss. Ihre Episode #109 habe ich nun als längst überfällige Motivation genommen, endlich TAKE SHELTER zu gucken. Toller Film, toller Podcast.
  • Juhu, schon wieder ein Spätfilm, dieses Mal mit der lang angekündigten Episode #43 zu HERR DER RINGE: DIE GEFÄHRTEN. Die Episode stürzt sich im Fokus auf den vergleich Buch/Film und ist, dem Film angemessen, angenehm lang. Ich könnte den beiden stundenlang zuhören
  • Ich habe vor kurzem dem aktuellen GODZILLA-Film einen Rewatch gegönnt. Fand ihn im Kino optisch brillant, ansonsten leicht dämlich, aber nett. Zu dieser Wahrnehmung hat sich im zweiten Durchgang NICHTS geändert. trotzdem hab ich mir noch dieses unterhaltsame Q&A mit Drehbuchautor Max Borenstein angehört.

Das war es für diese Woche, hört doch mal rein, lobt die vielen podcaster und drückt auf den jeweiligen Blogs immer fleißig die flattr-Taste!

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Film: Smoke (1995)


Trailer © by STUDIOCANAL


Fakten
Jahr: 1995
Genre: Independent Film, Feelgood
Regie: Wayne Wang
Drehbuch: Paul Auster
Besetzung: Harvey Keitel, William Hurt, Forest Whitaker, Giancarlo Esposito, Harold Perrineau, Jared Harris, Stockard Channing
Kamera: Adam Holender
Musik: Rachel Portman
Schnitt: Maysie Hoy, Christopher Tellefsen


Review
Sind sie nicht schön, diese kleinen Indie-Filmchen, die ohne ein wirkliches Ziel, dafür aber immer charmant und stilvoll vor sich hin mäandern und am Ende eigentlich gar nicht mehr wollten, als einen kleinen Eindruck in das Leben gegeben zu haben? In Facetten eines Alltags, die das Destillat der Gedankenwelt eines beliebigen Individuums dieser Welt sein könnten und uns (selbstverständlich angenehm romantisiert) vor Augen führen, wie irgendjemand auf dieser Welt vielleicht tatsächlich lebt. Und tatsächlich alle, oder zumindest einige der Gedanken denkt, welche der Film uns (mit)erleben lässt. Film: Smoke (1995) weiterlesen

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