GeSneakt: Hüter der Erinnerung – The Giver (2014)


Trailer © by STUDIOCANAL


Fakten
Jahr: 2014
Genre: Jugendfilm, Dystopie
Regie: Phillip Noyce
Drehbuch: Robert B. Weide, Michael Mitnick
Besetzung: Brenton Thwaites, Jeff Bridges, Meryl Streep, Alexander Skarsgård, Katie Holmes, Odeya Rush, Cameron Monaghan, Taylor Swift
Kamera: Ross Emery
Musik: Marco Beltrami
Schnitt: Barry Alexander Brown


Review
Es dauerte etwa fünf Minuten, bis mir in der Sneak-Preview die Idee kam, hier bestimmt einem Film dieser neu aufkommenden Gattung „Sci-Fi-/Fantasy-Jugendbuch-Verfilmung mit einem Filmplakat, auf dem zwei bis drei Jugendliche gestaffelt stehen und verträumt/besorgt in die unheilvolle Ferne gucken (zum Vergleich, siehe SEELEN, CITY OF BONES oder DIVERGENT)“ erwischt zu haben. Ein Genre, zu dem ich bis jetzt keinen Kontakt hatte – auch weil ich ihn nicht gesucht habe – weil ich mich absolut nicht zur Zielgruppe zähle und überwiegend schlechtes darüber vernommen habe. Aber ich beschloss mich, mit leicht veränderter Sichtweise, einfach darauf einzulassen, dem Film eine Chance zu geben und ihn vor allem fair zu bewerten.
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Meinung: Media Monday #170

Letzte Woche habe ich das Bloggen sträflich vernachlässigt!
Diese Woche geht es mit neuer Kraft voraus – und direkt in den Media Monday #170.


1. Oliver Stone hat mit SAVAGES sämtliche Sympathien bei mir verspielt, weil der Film einfach nur reaktionäre Scheisse der allerdümmsten Sorte ist. Der Mann hat ganz gute Filme gemacht, aber in den letzten jahren geht die Kurve steil nach unten.

2. Nichts war mir einfach zu abstrus, so dass denn je abstruser, desto mehr Gefallen finde ich an der Auseinandersetzung mit einem Stoff. Im Endeffekt kann es auch ein Reinfall sein, aber das knobeln macht Spaß.
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Review Round-Up – Ein Sonntag voller Filmschrott!

Mein gestriger (filmischer Sonn-)tag war von einem Fehlgriff nach dem Anderen geprägt! Nichts davon verdient einen eigenen Blog-Eintrag, erst recht keinen ausführlichen Text – aber ich muss meinem Ärger Luft machen. Es ging los mit dem Ziel, auf Netflix „einen lustigen französischen Film“ auszuwählen. Such, such, such, ahhh. Omar Sy in der Hauptrolle, probieren wir mal.


Ich präsentiere: Sonntag der miesen Filme #1 – EIN MORDSTEAM

Man dachte sich wohl: „Ach ja, es hat ja so gut geklappt den lustigen Omar Sy in INTOUCHABLES als irgendwie witzigen Typen aus nem Problemviertel zu inszenieren, also hey, ich hab ne gute Idee: Lass uns das doch einfach GENAU SO nochmal machen. Und dann hauen wir wieder voll die sozialen Unterschiede ins Drehbuch und lassen ihn wieder so witzig überdreht aufspielen. Wird bestimmt funktionieren!“

Ich dachte mir: „Hat es nicht!“ Review Round-Up – Ein Sonntag voller Filmschrott! weiterlesen

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Film: Matrix Reloaded (2003)


Titelbild & Trailer © by Warner Home Video


Fakten
Jahr: 2003
Genre: Action, Science-Fiction
Regie: Andy Wachowski, Lana Wachowski
Drehbuch: Andy Wachowski, Lana Wachowski
Besetzung: Keanu Reeves, Hugo Weaving, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss, Monica Bellucci, Lambert Wilson, Harry Lennix, Harold Perrineau, Helmut Bakaitis, Jada Pinkett Smith, Nona Gaye
Kamera: Bill Pope
Musik: Verschiedene
Schnitt: Zach Staenberg


Review
Es gab wahrscheinlich unter den Filmfreunden, die in den Jahren 1999 und 2000 von MATRIX heftigst geflasht wurden, so gut wie niemanden, der vier Jahre später nach ewig erwarteter Sichtung des Sequels nicht leicht, ziemlich, oder in häufigen Fällen auch unendlich enttäuscht war. Wie auch nicht? Denn MATRIX hatte einen bis Dato in der Form noch nicht gemeisterten Spagat geschafft – opulentes Blockbuster-Actionkino in Perfektion geliefert, sich aber ganz selbstverständlich dabei noch mit tiefen psychologischen, moralischen, ja sogar existenzialistischen Themen beschäftigt – und war für eine ganze Generation Inspiration zur Reflektion der Welt und des Daseins gewesen. Klingt vielleicht etwas übertrieben, ist aber so, denn nicht jeder hat den Hang sich über philosophisch angehauchte Fragestellungen den Kopf zu zerbrechen und MATRIX hat es damals unmöglich gemacht, ihn als Teenager zu sehen und sich im Nachhinein mit den Freunden nicht in endlosen „was wäre eigentlich, wenn…“- und „wie würden wir entscheiden, wenn…“-Diskussionen zu verlieren. Denk- und Diskussionsfutter aus einem Blockbuster zu ziehen, das gab es selten und gibt es heute bekanntlich noch viel seltener.
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Meinung: Media Monday #169

Media Monday #169. Und los.


1. THE AMAZING SPIDER-MAN ist ein erschreckend schwacher Film, wenn man berücksichtigt, dass der verdammt nochmal 230 Millionen $ gekostet hat. WTF? Wo sind die hin? Davon abgesehen, dass die Autoren scheinbar aus der Kaffeekasse bezahlt wurden, sieht der Film echt nicht teuer aus. So gar nicht. Völlig blödes Reboot.

2. Jüngst habe ich nach vielen Jahren einmal wieder DEATH PROOF von Tarantino gesehen und muss sagen, dass ich erschreckt bin. Was ich als netten Trash-mit-Ansage Film in Erinnerung hatte, ist in der Zweitsichtung als lahmes, völlig hohles und leeres Nichts entpuppt worden.

3. GAME OF THRONES ist eine dieser Serien, die ich mir schon längst hätte angesehen, wenn sie in DE auf legalen Streaming Plattformen verfügbar wäre. Auf BluRay sind mir 25€ pro Staffel VIEL zu VIEL – wahrscheinlich, weil ich mir noch nie eine TV Serie doppelt angeschaut habe – also heißt es wohl warten.
Vielleicht wird Netflix.de es ja richten?
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